Glosse

Warum das Coronavirus in Dorsten das Licht der Welt erblickte

Die typische runde Form des Coronavirus kam mir seltsam vertraut vor. Inzwischen weiß ich auch, warum. Und seitdem habe ich einen schlimmen Verdacht.
Mutters Corona-Lampe. © Michael Klein

Die typische Rundform des Coronavirus mit seinen vielen kleinen Stacheln kam mir seltsam vertraut vor. Lange Zeit wusste ich aber nicht, warum. Bis mir in der Winterszeit ein Licht aufging: Denn wie jedes Jahr schmückte meine Mutter auch diesmal eines ihrer Fenster mit einer Kugelleuchte, die dem Covid-2-Rumpf erschreckend ähnlich sieht.

Seitdem habe ich einen schlimmen Verdacht. Waren es etwa doch nicht Bill Gates und Angela Merkel, die gemeinsam das Coronavirus in ihrem Labor erschaffen und gezüchtet haben?

Jahrelang unerkannt

Sondern ist tatsächlich meine Mutter dafür verantwortlich, dass das Virus jahrelang unerkannt an einem Fenster in der Habichtstraße in Dorsten schlummerte, um dann seinen unheilvollen Weg in alle Welt anzutreten?

Nur eine Verschwörungstheorie? Ein albernes Hirngespinst? Von wegen: Warum denn sonst gab plötzlich ein Experte namens Professor Dr. Christian Dorsten zu allem und jedem seinen Senf dazu? Das kann ja wohl kein Zufall sein.

Doch kaum sollte sie vor einigen Tagen wieder abgehängt werden, da gab Mutters „Corona-Lampe“ plötzlich ihren Geist auf. Das ist sicherlich ein Vorzeichen, ein gutes Omen. Dafür, dass bald auch die Corona-Pandemie erlischt.

Noch keine Entwarnung

Doch endgültig Entwarnung geben kann ich leider nicht. Meine Mutter hat nämlich eine neue Hängeleuchte für die Ess-Ecke geschenkt bekommen: Ihrem Aussehen nach geht diese Lampe schwer in Richtung gefährliche Coronavirus-Mutation.

Also, liebes Biontech-Team: Stellt schon mal den nächsten Impfstoff kalt!

Dorsten am Abend

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