SPD wirbt mit deftigen Rezepten um Wählerstimmen in Dorsten

Wahlkampf in Dorsten

Wahlplakate reichen nicht: SPD-Spitzenkandidat Friedhelm Fragemann hat neue Rezepte gefunden, um den Dorstenern die SPD schmackhaft zu machen.

Dorsten

, 24.08.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
SPD-Fraktionsvorsitzender Friedhelm Fragemann wirbt mit Rezepten für Küche und Politik um die Gunst der Dorstener Wähler. Als Dreingabe gibts ein Kartenspiel - die Asse enthalten die politischen Forderungen der Genossen.

SPD-Fraktionsvorsitzender Friedhelm Fragemann wirbt mit Rezepten für Küche und Politik um die Gunst der Dorstener Wähler. Als Dreingabe gibt’s ein Kartenspiel - die Asse enthalten die politischen Forderungen der Genossen. © Claudia Engel

Was wäre ein Buchweizenpfannkuchen ohne Speck oder eine Partei ohne schmackhaftes Rezept? Friedhelm Fragemann, Spitzenkandidat der SPD, aber kein Bewerber ums Bürgermeisteramt, hatte eine Idee. Eine, die sein Parteifreund Achim Schrecklein in einer Auflage von mehr als 5000 Stück vergangene Woche zur Verfügung gestellt hat: „Frische Rezepte für Dorsten“ heißt der Titel einer Wahlbroschüre, mit der sich die SPD um die Gunst der Wähler bemüht.

Rezept für mehr sozialen Wohnungsbau

„Es ist eine Mischung aus echten Kochrezepten und politischen Rezepten“, sagt Fragemann. Also gibt‘s zum Westfälischen Buchweizenpfannkuchen mit Speck eben auch ein Rezept für mehr sozialen Wohnungsbau und bedarfsgerechten Wohnraum für Familien und Senioren. Der Masterplan Wohnen verträgt sich aus Sicht von Fragemann auch gut mit einem deftigen Blumenkohlauflauf und der Sanierung und Digitalisierung der Schulen. Und so geht es munter weiter in der bunten Wahlmischung der Dorstener Genossen.

Enthalten im Rezeptbuch der SPD sind zudem die Porträts der 22 Kandidaten, die sich in Dorsten zur Wahl stellen. Friedhelm Fragemann und seine Parteifreunde verteilen die Broschüren zusammen mit weiteren Wahlgeschenken an Infoständen in der Stadt oder anderen Begegnungen mit Bürgern. Deutlich mehr als 5000 Wähler, da ist sich der SPD-Kandidat sicher, werden es wohl sein, die ihr Kreuzchen an der aus Sicht der SPD richtigen Stelle auf dem Wahlzettel machen.

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