Wahlergebnisse blieben im Rechner stecken

Probleme mit der Software

DORSTEN Fast reibungslos lief die Kommunalwahl in den Wahllokalen am Sonntag ab. Geknirscht hat es anschließend, als die Ergebnisse für die Wähler aufbereitet werden sollten.

von Von Berthold Fehmer

, 31.08.2009, 18:06 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Präsentation der Ergebnisse übernahmen diese beiden jungen Herren.

Die Präsentation der Ergebnisse übernahmen diese beiden jungen Herren.

Mit der Software-Ausstattung war Ihling am Sonntag nicht so ganz glücklich. „In den letzten Wochen gab es fast täglich Updates, das letzte sogar noch einen Tag vor der Wahl. Wenn so etwas mit relativ heißer Nadel gestrickt wird, ist es klar, dass nicht alles richtig funktioniert.“ Man habe zwar einen Testlauf gemacht, aber bei diesem wären solche Fehler nicht aufgefallen. Als problematisch erwies sich auch die Kommunikation mit der Kreisverwaltung, wo die grafische Aufbereitung der Wahlergebnisse und die Präsentation im Internet erfolgen sollte. Denn obwohl alle Dorstener Stimmbezirke ausgezählt waren und die Ergebnisse auch per Datenleitung nach Recklinghausen übermittelt worden waren, wurden die Ergebnisse im Internet erst gestern Mittag komplettiert, sprich die letzten Wahlbezirke aktualisiert.

Auch am Sonntagabend musste man die letzten drei Wahlbezirke von Hand aktualisieren, obwohl die Ergebnisse in Recklinghausen vorlagen. „Wir haben dann abgeschlossen und sind nach Hause gegangen“, sagt Ihling. Erst später habe man bemerkt, dass in Recklinghausen einige Dateien nicht aktualisiert werden konnten: „Da ging dann die große Konferenz wieder los“, so Ihling. Viel Zeit, sich zu erholen, hat Ihling nicht. Denn die Software muss für die Bundestagswahl am 27. September eingerichtet werden. 

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