Vorgezogene Weihnachtsferien: Schulen bieten Notbetreuung an

Notbetreuung

Schüler dürfen wegen Corona früher in die Ferien. Eltern können ab sofort einen Antrag auf Notbetreuung stellen. Aber was ist, wenn am 21. oder 22. Dezember Klausuren geplant sind?

Dorsten

26.11.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schüler der Klassen 1 bis 6 können am 21. und 22. Dezember in die Notbetreuung gehen.

Schüler der Klassen 1 bis 6 können am 21. und 22. Dezember in die Notbetreuung gehen. © dpa-tmn

Der letzte Schultag vor den Weihnachtsferien wird in NRW der 18. Dezember (Freitag) sein. Mit den vorgezogenen Ferien will die Landesregierung das Weihnachtsfest sicherer machen, da so Kontakte früher reduziert werden.

Für den 21. und 22. Dezember (Montag und Dienstag) bieten die Schulen in Dorsten eine Notbetreuung für Kinder der Klassen 1 bis 6 an. In den Notbetreuungsgruppen tragen die Kinder Alltagsmasken, auch hier gelten die Vorgaben zur Hygiene und zum Infektionsschutz.

„Eventuell an den beiden Tagen geplante Klassenarbeiten, Klausuren oder mündliche Prüfungen in Oberstufen oder Abschlussklassen – auch in Berufskollegs – finden statt, wenn sie nicht ohne Probleme verschoben werden können“, teilt die Stadt mit.

Für Lehrer keine vorgezogenen Ferien

Für Lehrkräfte seien die unterrichtsfreien Tage keine dienstfreien Tage, betone das Land. „Das Angebot der Notbetreuung umfasst die allgemeine Unterrichtszeit und gilt auch für den offenen Ganztag und weitere Betreuungsangebote“, erklärt die Pressestelle der Stadt.

Sie empfiehlt, möglichst frühzeitig den Antrag auf Notbetreuung auszufüllen und bei der Schule abzugeben. Das Formular ist auf der Seite www.dorsten.de (unter Topthema „Informationen zum Corona-Virus“) zu finden.

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