Verband der Evangelischen Kirche in Dorsten will 2019 mehr Kindergartenplätze anbieten

dzKindergartenplätze

Fünf der sechs Kindergärten des Verbandes der Evangelischen Kirche in Dorsten sollen ausgebaut werden. Deswegen können Eltern in manchen Kitas noch auf einen Platz für August 2019 hoffen.

Dorsten

, 22.12.2018, 16:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

„Der Bedarf an Kindergartenplätzen ist gigantisch“, sagt Stefanie Reich, beim Verband Evangelischer Kirchengemeinden als Fachbereichsleiterin zuständig für die elementare Bildung. „Bereits im letzten Jahr haben wir deswegen zusätzliche Plätze geschaffen.“ Und der Ausbau geht weiter.

Seit zwei Jahren gibt es in der Kindertagesstätte Arche vier Gruppen. Zum Sommer 2019 würde der Verband gerne fünf Gruppen anbieten. Dadurch soll sich die Altersstruktur einer Gruppe ändern und eine zusätzliche Gruppe geschaffen werden. „Dann könnten wir mehr U2-Jährige aufnehmen und eine zusätzliche Ü3-Gruppe einrichten“, sagt Stefanie Reich. Auch in der Evangelischen Kindertagesstätte „An der Windmühle“ soll es im Sommer eine vierte Gruppe geben und eine andere Altersstruktur in einer Gruppe. Das Landesjugendamt muss für beide Einrichtungen aber noch die Betriebserlaubnis erteilen.

Presbyterium muss noch zustimmen

Auch im Evangelischen Familienzentrum „Hand in Hand“ sollen die Plätze aufgestockt werden. „Wir hatten ursprünglich zwei Gruppen und seit diesem Jahr haben wir drei Gruppen und ab 2019 soll es dort vier Gruppen geben.“ Da ein Raum der Gemeinde für die zusätzliche Gruppe genutzt werden soll, muss das Presbyterium noch zustimmen. „Aber alle Signale, die ich bekommen habe, sind auf Grün.“ Dort sollen 20 neue Plätze entstehen. Sechs Plätze für U3- und 14 für Ü3-Kinder. Auch dort unter der Voraussetzung, dass das Landesjugendamt zustimmt. „Ich bin aber sehr zuversichtlich.“

In der Evangelischen Tagesstätte Wittenbrink wurde bereits zum 1. August 2018 eine zusätzliche Gruppe eingerichtet. Jedoch zeitlich befristet, weil eigentlich angebaut werden soll. „Da der Bauantrag aber noch von uns bearbeitet wird, ist die Befristung für die zusätzliche Gruppe bis Ende Juli 2020 verlängert worden. Dann soll der Anbau stehen“, sagt Stefanie Reich.

Auch die Kita Regenbogen hat seit diesem Jahr eine neue Gruppe, das Provisorium wurde bereits bis zum 31. Juli 2020 bewilligt, dann zieht die viergruppige Kita in das benachbarte Paul-Gerhardt-Haus. Das Gebäude des PGH wird renoviert und erweitert, so wird die große Kita und auch eine etwas kleinere Familienbildungsstätte im Haus ihren Platz finden.

Der Ahornkindergarten, dessen Träger ebenfalls der Verband der Evangelischen Kirche ist, kann derzeit nicht ausgebaut werden. „Das derzeitige Raumprogramm bietet keine Möglichkeit zur Umwandlung, das bestehende Gebäude keine Chance auf Erweiterung beziehungsweise Anbau.“

Eltern dürfen noch auf Zusagen hoffen

Die Kindergartenplätze in der Kita Regenbogen, im Ahornkindergarten, im Wittenbrink sind schon verteilt. Auch die Zusagen für die existierenden Plätze in der Kita „Hand in Hand“ sind rausgegangen. „Falls wir die zusätzliche Gruppe schaffen können, können wir noch 20 Kinder mehr aufnehmen“, verweist Stefanie Reich auf die Warteliste.

Einige Plätze in der Arche und der Windmühle sind noch nicht zu- beziehungsweise abgesagt. „Weil wir noch auf die Entscheidung des Landesjugendamtes warten müssen, was die Umwandlung der Gruppe und somit die Altersstruktur angeht. Ich hoffe, dass wir bis Ende des Jahres oder Anfang Januar Bescheid wissen.“ Auch über die zusätzliche Gruppe hofft sie, bald Bescheid zu wissen.

Lesen Sie jetzt