Viele Unwetter-Einsätze hatte die Feuerwehr in Bottrop, vor allem in Kirchhellen. © Feuerwehr Bottrop
Unwetter

Unwetter sorgte für viele Feuerwehreinsätze in Dorsten und Kirchhellen

Aufgrund des Starkregens und Sturms musste die Feuerwehr in Dorsten am Sonntagnachmittag ausrücken. Schlimmer hat es aber die Kirchhellener getroffen.

In Dorsten war nach dem Starkregen am Nachmittag die Gelsenkirchener Straße überschwemmt. In einem Altenheim am Westwall war die Tiefgarage mit Wasser vollgelaufen. Doch hier hatten sich die Betreiber selbst mit einer Tauchpumpe und Abziehern helfen können, sodass die Dorstener Feuerwehr nicht mehr eingreifen musste.

Mit einer Tauchpumpe konnten sich die Betreiber eines Altenheims am Westwall selbst helfen, als ihre Tiefgarage voll Wasser lief. © Guido Bludau © Guido Bludau

Im Lippetal hingegen waren durch den Sturm Äste auf die Zuwegung für Fußgänger und Radfahrer zur Bahnüberführung über den Wesel-Datteln-Kanal gefallen. Hier setzte die Feuerwehr eine Astsäge ein und schnitt den Weg frei.

In Dorsten musste die Feuerwehr am Lippetal einen Fußweg von umgestürzten Ästen befreien. © Guido Bludau © Guido Bludau

Kirchhellen traf es schlimmer

Schlimmer als Dorsten traf es das benachbarte Kirchhellen. Auf der Clemens-Hofbauer-Straße standen die Autos fast bis zu den Radachsen im Wasser. „Aufgrund des Starkregens sind wir derzeit an vielen Einsatzstellen im Stadtgebiet tätig. Es sind mehrere Freiwillige Feuerwehren im Einsatz. Schwerpunkt ist Kirchhellen“, so die Feuerwehr Bottrop am Nachmittag in einem ersten Statement.

Vollgelaufene Keller waren das Haupteinsatzgebiet für mehrere alarmierte Löschzüge. Die Feuerwehr wies darauf hin, dass man Keller aufgrund der Bauweisen der Tauchpumpen erst ab einer Wasserhöhe von etwa 10 Zentimeter auspumpen könne. Zudem laufe das Wasser mit nachlassendem Regen in vielen Fällen wieder durch den Bodenablauf des Kellers ab.

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Redaktion Dorsten
Berthold Fehmer (Jahrgang 1974) stammt aus Kirchhellen (damals noch ohne Bottrop) und wohnt in Dorsten. Seit 2009 ist der dreifache Familienvater Redakteur in der Lokalredaktion Dorsten und dort vor allem mit Themen beschäftigt, die Schermbeck, Raesfeld und Erle bewegen.
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Berthold Fehmer
Freier Mitarbeiter
Als „Blaulicht-Reporter“ bin ich Tag und Nacht unterwegs, um über Einsätze von Polizei und Feuerwehr seriös in Wort und (bewegten) Bildern zu informieren. Dem Stadtteil Wulfen gehört darüber hinaus meine besondere Leidenschaft. Hier bin ich verwurzelt und in verschiedenen Vereinen aktiv. Davon profitiert natürlich auch meine journalistische Arbeit.
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Guido Bludau

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