Durch den vielen Regen sprießt im gesamten Stadtgebiet das Unkraut - so wie hier an der Glück-Auf-Straße in Hervest. Die Stadt kann jedoch nicht überall gleichzeitig tätig werden. © Manuela Hollstegge
Straßen

Unkraut sprießt in die Höhe – Stadt kann nicht überall tätig werden

Das Wetter der vergangenen Wochen hat für einen extremen Unkrautwuchs an den Dorstener Straßenrändern gesorgt. Die Stadt kann jedoch nicht überall tätig werden.

Die Natur ist in den vergangenen Tagen förmlich explodiert. Der viele Regen hat dafür gesorgt, dass Pflanzen und Bäume in die Höhe schießen. Das macht sich auch an den Straßenrändern in Dorsten bemerkbar. Dort wuchert das „Unkraut“ vor sich hin. Die Stadt kann jedoch nicht überall zugleich sein.

„Keine Frage, der für diese Jahreszeit ungewöhnlich hohe Niederschlag hat für sattes Wachstum in der Natur gesorgt – auch auf den städtischen Flächen“, bestätigt Stadtsprecher Christoph Winkel. Die städtischen Grünflächen würden nach Plan „zyklusmäßig“ gepflegt. Rasenflächen werden, so Winkel, durchschnittlich zweimal pro Jahr gemäht und aus Beeten das Unkraut entfernt. Bei Bedarf werden dann auch neue Pflanzen und Blumen eingesetzt.

Nach Hinweisen wird die Stadt schnell tätig

Bekomme die Stadt einen Hinweis darauf, dass Pflanzen beispielsweise das Parken an einer Stelle im Stadtgebiet behinderten, oder machten Mitarbeiter diese Beobachtung, würde darauf so schnell wie möglich reagiert. Notwendige Arbeiten würden dann zeitnah durchgeführt.

Sollte Unkraut das Parken behindern, bittet die Stadt um einen kurzen Hinweis.
Sollte Unkraut das Parken behindern, bittet die Stadt um einen kurzen Hinweis. © Manuela Hollstegge © Manuela Hollstegge

Eines ist Winkel jedoch wichtig zu betonen: „Hinweisen möchten wir darauf, dass eine Vielzahl von Grünflächen im Stadtgebiet, wie häufig fälschlicherweise vermutet, gar nicht in Besitz der Stadt Dorsten ist und somit nicht in unserem Zuständigkeitsbereich liegt.“

Grünschnitt hat aktuell in Dorsten Priorität

Aktuell hätten Grünschnitt-Arbeiten Priorität – in Dürre-Phasen sei es wichtiger, Flächen zu bewässern und die Versorgung sowie den Schutz der Pflanzen zu gewährleisten. Insgesamt hätten immer frisch bepflanzte Flächen Vorrang vor solchen, die schon länger bestehen. Denn bei ersteren sei der Pflegebedarf meistens höher.

Doch: Wann geht es dem aktuell überall wuchernden Unkraut an den Kragen? „Das Entfernen von Unkraut ist im Arbeitsalltag der Kolleginnen und Kollegen fest verankert. Im Stadtgebiet gibt es allerdings allein rund 740.000 Quadratmeter Straßenbegleitgrün, sodass es unmöglich ist, dass jede Grünfläche dauerhaft von Unkraut befreit ist“, erklärt Winkel.

Insgesamt ist die Stadt Dorsten zuständig für rund 800.000 Quadratmeter Erholungsflächen und Grünflächen. Dazu kommen noch die Wälder, Sportplätze, Schulen, Kindergärten und Spielplätze sowie das bereits genannte Straßenbegleitgrün.

Über die Autorin
Redaktion Dorsten
Ich bin gebürtige Dorstenerin, lebe und arbeite hier. Dorsten und vor allem die Menschen der Stadt liegen mir sehr am Herzen. Wichtig sind mir jedoch auch die Kirchhellener. Seit mehreren Jahren darf ich über den kleinen Ort berichten und fühle mich daher sehr mit dem Dorf verbunden. Menschen und ihre Geschichten, Bildung und Erziehung – das sind Themen, die mir wichtig sind. Und das liegt nicht nur daran, dass ich zweifache Mutter bin.
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Manuela Hollstegge

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