Ein kleines Rehkitz im hohen Gras. Mit einer Wärmebildkamera an einer Drohne spüren Tierschützer Rehkitze auf, um sie davor zu bewahren, bei Mäharbeiten getötet zu werden. (Symbolbild) © picture alliance/dpa/Wildtierrettung
Menschliches Fehlverhalten

Tragödien im Wald: Rehkitz stirbt im Garten von „mitfühlenden“ Menschen

Menschen aus Dorsten haben ein Rehkitz mit nach Hause genommen. Das Kitz verendete einen Tag später im Garten. Die Leute dachten, dass es dort Gras fressen würde. Auch ein zweites Kitz starb.

Stephan Grümer und Hermann Wolff beobachten seit einiger Zeit, dass der Wald überbevölkert ist. „Gott und die Welt tummeln sich hier. Wegen der Corona-Pandemie ist nachvollziehbar, dass die Menschen einen Ausgleich in der Natur suchen. Unwissentlich beschwören sie aber durch ihr Fehlverhalten schlimme Folgen herauf“, sagen die beiden Männer, die im Vorstand des Hegerings Herrlichkeit Lembeck und Dorsten aktiv sind.

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Ungewöhnlich stark gestiegene Fallwildzahlen

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Seit 20 Jahren als Lokalredakteurin in Dorsten tätig. Immer ein offenes Ohr für die Menschen in dieser Stadt, die nicht meine Geburtsstadt ist. Das ist Essen. Ehefrau, dreifache Mutter, zweifache Oma. Konfliktfähig und meinungsfreudig. Wichtige Kriterien für meine Arbeit als Lokalreporterin. Das kommt nicht immer gut an. Muss es auch nicht. Die Leser und ihre Anliegen sind mir wichtig.
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