Wegen Corona: Targo-Bank in Dorsten hat Berg- und Talfahrt hinter sich

Innenstadt

Die Targo-Bank in Dorsten hat ein Geschäftsjahr mit Höhen und Tiefen hinter sich. Corona-bedingt wurde die Filiale vor allem im zweiten Quartal ausgebremst. Doch dann die Erholung.

Dorsten

, 29.04.2021, 15:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Targo-Bank am Marktplatz hat ein ungewöhnliches Geschäftsjahr 2020 hinter sich.

Die Targo-Bank am Marktplatz hat ein ungewöhnliches Geschäftsjahr 2020 hinter sich. © Michael Klein

Das Coronavirus hat Wirtschaft und Gesellschaft im vergangenen Jahr in einem Maße herausgefordert, das bis dato undenkbar erschien. Betroffen war auch die Targo-Bank am Markt in Dorsten.

„So haben wir im Frühjahr 2020 den Kundenverkehr für mehrere Wochen nahezu komplett ausgesetzt. Im weiteren Jahresverlauf konnten wir den Filialbetrieb mit einem strengen Schutz- und Hygienekonzept dann sukzessive wieder hochfahren“, so Björn Kowalski, Filialleiter in Dorsten.

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Nachdem die Targo-Bank Dorsten „sehr stark“ ins Jahr 2020 gestartet sei, hatte der Corona-bedingte Lockdown im zweiten Quartal spürbare Auswirkungen auf die Zahlen. Ab dem dritten Quartal konnte sie aber wieder ordentlich zulegen. Insbesondere im Geschäft mit Konsumentenkrediten waren deutliche Zuwächse zu verzeichnen.

Zum Stichtag 31. Dezember belief sich das Kreditvolumen auf rund 27 Millionen Euro – ein Plus von acht Prozent im Vergleich zum Jahresabschluss 2019. Auch der Geschäftskundenbereich erholte sich spürbar.

6.400 Kunden

Das Volumen der Tagesgelder wuchs um fünf Prozent auf 8,3 Millionen Euro. Nachgefragt waren zudem alternative Anlageformen wie Fonds und Sparpläne. „Unser Depotvolumen konnten wir um sechs Prozent auf 21,6 Millionen Euro ausbauen“, sagt Kowalski. In Dorsten betreute die Targo-Bank zum 31. Dezember insgesamt 6.400 Kunden und führte 2.300 Girokonten.

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