Sydneyfahrer wieder zu Hause

KIRCHHELLEN Wohlbehalten kehrten am Dienstagmorgen die Weltjugendtagsteilnehmer aus Sydney zurück.

von Von Yvonne Dziabel

, 22.07.2008, 18:09 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Erde hat sie wieder: Die Sydneyfahrer nach ihrer Landung in Frankfurt.

Die Erde hat sie wieder: Die Sydneyfahrer nach ihrer Landung in Frankfurt.

Auch an die hygienischen Bedingungen mussten sich die Teilnehmer des Weltjugendtages erst gewöhnen, ebenso wie an das Essen. „Die Duschen hatten nicht immer heißes Wasser“, berichtete Ann-Christine Breit. „Zum Frühstück gab es morgens ein Brötchen und Pferdefutter“, grinste ihre Mutter. Mit Pferdefutter war das allmorgendliche trockene Müsli gemeint. „Aber die Leute da waren sehr nett und hilfsbereit. Uns haben beispielsweise fremde Leute angesprochen und gefragt, wie es uns geht und wo wir herkommen, weil sie uns als Pilger erkannt haben“, erzählte die Betreuerin. Beeindruckt zeigte sie sich auch von den vielen Veranstaltungen, bei denen die unterschiedlichsten Fahnen der einzelnen Länder geschwenkt wurden. „Es war schon faszinierend, wo die Menschen überall herkamen und wie viele Strapazen sie auf sich genommen haben, um dabei zu sein. Und wenn man dann noch 400 000 Leute den Namen des Papstes rufen hört, ist das schon Wahnsinn.“

Vom Papst selbst haben die Pilger allerdings nicht viel mitbekommen. „Er war zu weit weg und wir konnten ihn nur kurz von hinten sehen“, erklärte Susanne Breit. Generell kam den Kirchhellenern die geistliche Inspiration etwas zu kurz. „Die Veranstaltung war einfach zu groß und man war zu schnell abgelenkt. Nur in unseren Katechesen konnten wir uns konzentriert mit unserem Glauben beschäftigen“, meinten sie. Nachdem die Gruppe heil in Frankfurt gelandet war, ging es zurück nach Hause. Am Feldhausener Bahnhof wurden sie von ihren Verwandten in Empfang genommen, und die Deutschlandfahne, die dabei geschwenkt wurde, zeigte den Pilgern eindeutig: Wir sind wieder da.

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