Frank Rosin

Sternekoch Frank Rosin trauert um seine Mutter

Sternekoch Frank Rosin trauert um seine Mutter Marlies. Das hat sein Management inzwischen bestätigt. Marlies Rosin und ihr Imbiss hatten in Dorsten viele Jahre Kultstatus.
Marlies Rosin (Mitte), hier auf einem Archivbild mit ihren Mitarbeiterinnen Wally Schliesing und Sabrina Seidel, eröffnete den Glückauf-Grill im Jahr 1976. © Michael Klein (Archiv)

Die Mutter von Sternekoch Frank Rosin ist am Mittwoch nach langer Krankheit gestorben. Marlies Rosin (82) lebte zuletzt in einem Pflegeheim. Rosins Management hat den Trauerfall auf Nachfrage bestätigt. „Frank ist darüber natürlich auch sehr traurig ist. Für ein Statement steht er aber nicht zur Verfügung.“

Marlies Rosin eröffnete 1976 den Glückauf-Grill im Dorstener Stadtteil Hervest. Ihre Frikadellen hatten Kult-Charakter und waren über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Später wurde das Gebäude an der Glück-Auf-Straße als Teil der Zechensiedlung unter Denkmalschutz gestellt.

Die gebürtige Thüringerin Diana Einhaus arbeitete acht Jahre für Marlies Rosin, ehe sie den Betrieb im Jahr 2010 von ihrer Chefin übernahm. Seit Ende des letzten Jahres ist der Imbiss nach einem Insolvenzantrag geschlossen.

Als eine der 50 kultigsten Imbissbuden im Revier hatte es der Glückauf-Grill in den Pommesführer Ruhr geschafft. Jon Flemming Olsen, bekannt als Imbisswirt Ingo in Olli Dittrichs „Dittsche“, schrieb ein ganzes Buch als Liebeserklärung an die deutsche Imbisskultur – und widmete dem Glückauf-Grill ein eigenes Kapitel.

Die Bild-Zeitung hatte am Donnerstagvormittag (25.3.) über den Trauerfall berichtet, das Facebook-Portal „We love Dorsten“ hatte die Nachricht bereits am Mittwochabend in einer persönlichen Mitteilung des Administrators verbreitet.

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