Startschuss für den Solar-Park

DORSTEN Wenn am 2. Mai die Sonne aufgeht, scheint sie auf einen neuen Solarpark, in dem gerade die erste Firma ihren Betrieb aufnimmt: Im Rekordtempo, da sind alle Beteiligten zuversichtlich, soll das Prisma-Projekt an der Bochumer Straße realisiert werden.

von Von Klaus-Dieter Krause

, 05.03.2008, 18:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
In nur zwei Monaten soll im Prisma-Solarpark die "blaue Halle" stehen. Das freut (v.l.) AT4-Architekt Norbert Großer, Projektleiter Uwe Bröckerhoff, Ralf Ehlert (Prisma-Immobilien) sowie Björn und Wolfgang Moldenhauer.

In nur zwei Monaten soll im Prisma-Solarpark die "blaue Halle" stehen. Das freut (v.l.) AT4-Architekt Norbert Großer, Projektleiter Uwe Bröckerhoff, Ralf Ehlert (Prisma-Immobilien) sowie Björn und Wolfgang Moldenhauer.

"Schneller als erwartet haben wir die Baugenehmigung der Stadt Dorsten erhalten", freut sich Architekt Norbert Großer vom AT4-Büro. Mit Volldampf ging es danach an die Arbeit: Seit Montag sind Bagger vor Ort, um den Boden für die erste von sechs "Quadro-Hallen" zu bereiten. Und Großer hält zusammen mit seinem Projektleiter Uwe Bröckerhoff jede Wette: "In nicht einmal zwei Monaten ist die blaue Halle bezugsfertig!"

Darauf hoffen Björn und Wolfgang Moldenhauer. Die beiden haben ihren Autoaufbereitungs-Betrieb für Karosserie-Umbau und -Lackiererei im September 2007 gegründet und zunächst bei BMW van der Moolen eine provisorische Bleibe gefunden. Daraus soll nun auf 1250 Quadratmetern in der "blauen Halle" am neuen Standort eine Werkstatt mit Zukunft werden.

Namhafte Kunden

Mit zwölf festen Mitarbeitern und ab August auch zwei Auszubildenden führt die Firma dann dort Aufträge für namhafte Autofirmen und Versicherungsgesellschaften aus.

Sie werden nicht lang alleine bleiben. Der Vertrag für die zweite Halle ist bereits unterschrieben, sobald die Genehmigung vorliegt, beginnt auch nebenan der Bau. Nach und nach sollen alle Farben des "Prismas" die sechs großen und eine kleinere Halle kennzeichnen.

Unverwechselbar aber machen das Pilotprojekt die Photovoltaik-Anlagen zur Stromgewinnung auf den Hallendächern. "Der Park kann zum Vorbild für andere Prisma-Standorte werden", erklärt Ralf Ehlert, "und wenn es dort die Gegebenheiten zulassen, soll dann noch ein Mini-Kraftwerk die Erdwärme nutzen."

Lesen Sie jetzt