Start-up getbaff wächst im August schneller als alle anderen

Augmented Reality

Vor knapp drei Jahren gründeten zwei Dorstener die Augmented-Reality-Plattform getbaff. Im monatlichen Start-up-Ranking eines Branchenmagazins lag das junge Unternehmen zuletzt ganz vorne.

Dorsten

, 09.10.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Dorstener Jan Owiesniak (l.) und Hendrik Gottschalk haben getbaff 2018 gegründet.

Die Dorstener Jan Owiesniak (l.) und Hendrik Gottschalk haben getbaff 2018 gegründet. © getbaff

Das von den Dorstenern Hendrik Gottschalk (30) und Jan Owiesniak (33) gegründete Unternehmen getbaff ist einer Auswertung des Branchenmagazins Business Insider zufolge das am schnellsten wachsende Start-up Deutschlands im Monat August. Die gleichnamige App des knapp drei Jahre alten Start-ups erweckt analoge Flächen zum Leben, indem sie mithilfe von Augmented Reality in Videos verwandelt werden.

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„Wir freuen uns sehr über den ersten Platz im Business-Insider-Ranking, der beweist, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagt Gottschalk. Das junge Unternehmen setzt vor allem auf Social Media, um Kooperationspartner zu gewinnen.

Neu dabei ist die Deutsche Sporthilfe: Im aktuellem Magazin „go!d“ gibt Weitsprung-Weltmeisterin Malaika Mihambo Einblicke in ihr Leben. Wird das Cover der gedruckten Zeitschrift mit der App gescannt, erscheint auf dem Smartphone ein Film mit der Ausnahme-Athletin.

Auch Vodafone, Edeka oder die Miss Germany Corporation haben schon mit getbaff zusammengearbeitet. Wahlplakate des neuen Düsseldorfer Oberbürgermeisters Stephan Keller (CDU) ließen sich zuletzt ebenfalls zum Leben erwecken.

Das monatliche Start-up-Ranking bei Business Insider basiert auf Daten von 16.000 deutschen Unternehmen mit Technologie-Schwerpunkt, die jünger als 20 Jahre sind. Wichtigster Faktor sind Neueinstellungen. Getbaff beschäftigt derzeit 16 Personen, der Firmensitz ist in Düsseldorf.

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