Die Stadtverwaltung soll im Herbst einen dritten Dezernenten bekommen. © Guido Bludau
Neuer Dezernent

Stadtverwaltung in Dorsten stockt ihre Führungsriege auf

Die Stadtverwaltung in Dorsten stockt ihre Führungsriege auf. Gesucht wird ein Mann - oder eine Frau - für die wichtigen Bereiche Finanzen und Personal.

An der Spitze steht der Bürgermeister (Tobias Stockhoff), dahinter folgen eine Dezernentin (Nina Laubenthal) und ein Dezernent (Holger Lohse). Aus diesem Führungstrio wird zum 1. Oktober ein Quartett. Die Stadtverwaltung in Dorsten sucht gerade einen geeigneten Kandidaten in den eigenen Reihen.

Hintergrund: Sowohl Kämmerer Hubert Große-Ruiken als auch Hauptamtsleiter Norbert Hörsken gehen in diesem Jahr in den Ruhestand. Ihre Nachfolger (oder ihre Nachfolgerin) soll Dezernent werden für die Bereiche Personal, Organisation und Finanzen. Die Stelle wird zunächst für zwei Jahre zur Probe vergeben.

Politik hatte nichts zu entscheiden

Bürgermeister Tobias Stockhoff hat die Politik im März über den Plan informiert. Zu entscheiden hatte der Stadtrat allerdings nichts, weil der oder die Neue die Aufgabenbereiche der anderen Dezernenten nicht tangiert. Nina Laubenthal ist u.a. für Soziales und Familie, Ordnungs- und Rechtsamt zuständig, Holger Lohse u.a. fürs Planen und Bauen und das zentrale Gebäudemanagement.

Beide sind Wahlbeamte und müssen nach acht Jahren wiedergewählt werden – oder eben nicht.

Einen Dezernenten für Personal und Finanzen hatte Dorsten bis 2011 bereits. Als der damalige Amtsinhaber Wolfgang Quallo in den Ruhestand ging, wurde sein Dezernenten-Posten eingespart und die Aufgaben wurden auf mehrere Schultern verteilt. Nun soll der Dezernent auch wieder Kämmerer sein, einen Amtsleiter braucht es für die Stadtfinanzen dann nicht mehr.

Das Hauptamt war bislang dem Dezernat des Bürgermeisters zugeordnet, er wird also ein Stück weit entlastet. Die neue Dezernatsverteilung, so Stockhoff im März, sei im Verwaltungsvorstand sehr einvernehmlich diskutiert worden.

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Veränderungen gab es immer, doch nie waren sie so gravierend. Und nie so spannend. Die Digitalisierung ist für mich auch eine Chance. Meine journalistischen Grundsätze gelten weiterhin, mein Bauchgefühl bleibt wichtig, aber ich weiß nun, ob es mich nicht trügt. Das sagen mir Datenanalysten. Ich berichte also über das, was Menschen wirklich bewegt.
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Stefan Diebäcker

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