Stadt stellt mehr Personal für den Kampf gegen die Corona-Pandemie ab

Coronavirus

Die Stadt verstärkt den Personaleinsatz im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Mitarbeiter aus anderen Bereichen unterstützen die betroffenen Fachbereiche. Dann werden rund 60 Mitarbeiter mit den Auswirkungen zu tun haben.

Dorsten

29.10.2020, 10:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Nicht allein der Kommunale Ordnungsdienst (KOD), der im unmittelbaren Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern über die jeweils gültigen Schutzregeln informiert und die Einhaltung kontrolliert, wird verstärkt. Das Foto entstand im April.

Nicht allein der Kommunale Ordnungsdienst (KOD), der im unmittelbaren Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern über die jeweils gültigen Schutzregeln informiert und die Einhaltung kontrolliert, wird verstärkt. Das Foto entstand im April. © Stefan Diebäcker (A)

Die „zweite Welle“ der Corona-Pandemie, die derzeit mit täglich steigenden Fallzahlen durch den Kreis Recklinghausen rollt, „stellt auch die Stadt Dorsten vor erhebliche Herausforderungen“, heißt es in einer aktuellen Mitteilung.

Aktuell werde die Personalstärke, die unmittelbar mit dem Infektionsgeschehen zu tun hat, noch einmal erhöht. Voraussichtlich ab der kommenden Woche werden dann mehr als zehn Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kernverwaltung (das sind etwa 60 Beschäftigte) unmittelbar mit den Auswirkungen der Pandemie beschäftigt sein.

Personalkapazitäten für weitere Aufgaben

Dies betreffe keineswegs allein den Kommunalen Ordnungsdienst (KOD), der im unmittelbaren Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern über die jeweils gültigen Schutzregeln informiert und die Einhaltung kontrolliert. Verstärkt wurden bereits oder werden auch die Personalkapazitäten für weitere Aufgaben wie die Zustellung der Quarantäneanordnungen, Verfassen von Quarantäne-Verfügungen nach Anweisung des Gesundheitsamtes des Kreises, Betreuung der städtischen Corona-Hotline 02362 66 32 32, Beratung und Unterstützung für viele Berufsgruppen und Unternehmen zum Umgang mit den aktuellen Regeln zum Infektionsschutz oder Einlasssteuerung am Rathaus.

Nina Laubenthal, Erste Beigeordnete und Leiterin des Corona-Krisenstabes, dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich kurzfristig in die für sie neuen Aufgabenfelder einarbeiten und so die „Kernmannschaften“ in den jeweiligen Fachbereichen unterstützen und entlasten. „Viele Kolleginnen und Kollegen nehmen diese Herausforderung im Interesse unserer Bürgerinnen und Bürger motiviert an. Das ist wichtig, denn letztlich trägt auch in einer globalen Pandemie die Behörde vor Ort eine besondere Verantwortung für das Geschehen vor Ort.“

Andere Aufgaben müssen zurückstehen

Das bedeute aber zugleich, dass andere Aufgaben derzeit auch zurückstehen müssten. „Wir halten das Kerngeschäft natürlich aufrecht und dringende Angelegenheiten werden auch weiterhin zeitnah bearbeitet. Aber wir müssen um Verständnis bitten, dass weniger eilige Themen derzeit nur verzögert bearbeitet werden können“, so Laubenthal.

In diesem Zusammenhang sei auf folgendes hingewiesen:

  • Vorsprachen in den Fachämtern des Rathauses sollten möglichst per Telefon oder E-Mail erfolgen und sind persönlich nur nach Terminabsprache möglich. Wer der richtige Ansprechpartner ist, erfahren Bürgerinnen und Bürger im Zweifel unter der zentralen Rufnummer 02362/66-0.
  • Der Besuch des Bürgerbüros ist weiterhin nur nach Terminvereinbarung möglich, am einfachsten online auf der Seite www.qtermin.de/stadt-dorsten-bb . In Ausnahmefällen ist eine telefonische Vereinbarung möglich unter der Rufnummer 02362/66-38 11.
  • Unverändert gilt in allen städtischen Dienstgebäuden die Pflicht, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.
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