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Spielflächenbedarfsplan hält gute Nachrichten für Lembeck bereit

dzSpielplätze

Die Spielplatz-Landschaft in Dorsten wird neu geordnet. In manchem Stadtteil fallen Spielplätze weg. Für Lembeck hält der Spielflächenbedarfsplan jedoch gute Nachrichten bereit.

Lembeck

, 13.04.2019 / Lesedauer: 3 min

In Dorsten gibt es rund 160 Spiel- und Bolzplätze. Je nach Wohnort, Bedürfnissen im Quartier und Zahl der Kinder in der Nachbarschaft sind das zu wenige oder zu viele. Sie sind alt oder neu, schön oder hässlich, gepflegt oder verwildert, nah dran oder weit weg, gut genutzt oder verlassen. Mit der Spielflächenbedarfsplanung möchte die Stadt grundlegend neue Ordnung in dieses System bringen.

Das Ziel ist es, eine langfristige Strategie auf den Weg zu bringen, damit nur auf Flächen investiert wird, die auch zukunftsfähig sind. Das wird zur Folge haben, dass einige Flächen aufgegeben werden müssen, die anderen langfristig weiterentwickelt werden können.

Neuer Spielplatz an anderer Stelle?

In Lembeck gibt es zehn Spielplätze. „Das sind eher zu wenige als zu viele Spielflächen“, sagte Jugendamtsleiter Stefan Breuer bei der Porte am Mittwochabend, fügte als Lembecker Bürger aber hinzu: „Wir haben zum Glück viele Flächen, wo Kinder sich sonst noch aufhalten können.“

Als Spielfläche sei im System der Stadt auch die Wiese gegenüber von der Don-Bosco-Schule am Schluerweg gelistet. „Aber als Spielplatz ist der nicht mehr zu erkennen. Spielgeräte gibt es keine.“ Die Frage sei nun, ob dieser Spielplatz wieder ausgebaut werden solle, obwohl er sich gegenüber dem Schulhof befindet und drei weitere Spielplätze in der Nähe sind. „Oder ob wir lieber einen neuen Spielplatz an anderer Stelle, vielleicht im westlichen Bereich von Lembeck, errichten“, sagte Stefan Breuer. Aus dem Porte-Publikum gab es keinen, der sich für die Herrichtung des Spielplatzes am Schluerweg aussprach.

Spielplatz „Zum Holtberg“ auf dem ersten Platz

Nach dem offiziellen Teil der Porte durften die Lembecker zwei grüne Punkte vergeben, für die Spielplätze, die am ehesten noch weiter bestückt oder verändert werden sollten. „An erster Stelle steht der Spielplatz ‚Zum Holtberg‘“, teilte Stefan Breuer am Donnerstag auf Nachfrage mit. „Wenn also etwas passiert, dann sollte am ehesten dort etwas passieren.“ Bereits am Mittwochabend hatten er und Bürgermeister Tobias Stockhoff aber betont, dass nicht von heute auf morgen auf den Spielplätzen etwas passieren werde. „Große Maßnahmen können wir nur mit Geld aus Förderprogrammen umsetzen.“

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