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So soll sich Dorstens „Stadtkrone“ verändern und öffnen

dzFreizeitpark Maria Lindenhof

Die Dorstener haben den Freizeitpark Maria Lindenhof neu entdeckt und in ihr Herz geschlossen. Jetzt liegen die Pläne für die Umgestaltung der sogenannten „Stadtkrone“ auf dem Tisch.

Dorsten

, 07.11.2018 / Lesedauer: 2 min

Auf Maria Lindenhof wird aufgeräumt. So lässt sich zusammenfassen, was sich die Landschaftsagentur Vennemann und das Büro Freiraum in den letzten Monaten für das Grün zwischen Lippe und Kanal überlegt haben. Bäume und Sträucher müssen hier und da weichen, Neues wird gepflanzt, um Platz und Raum zu schaffen.

Stadtkrone öffnet sich zum Kanal hin

Die „Stadtkrone“, längst ein geflügeltes Wort in Dorsten, soll sich nicht nur den Menschen noch mehr öffnen, sie sucht an der Südseite die Nähe zum Kanal. In den Planungen der Arbeitsgemeinschaft ist von drei Kanalkorridoren die Rede. „Die Nähe des Parks zum Wasser wird hier unmittelbar erlebbar und kann auch dazu führen, dass weitere Uferabschnitte belebt werden“, erklärt Baurat Holger Lohse.

Zwei Bereiche spielen auch künftig in der Stadtkrone eine zentrale Rolle: die alte Jugendverkehrsschule, die als „Basisstation“ Ort der Begegnung und der Kultur bleiben soll und vielleicht auch ein kleines Gastronomieangebot erhält. Und das Amphietheater, das sich in diesem Jahr bei diversen Sommer-Veranstaltungen großer Beliebtheit erfreute. Das soll so bleiben, wenn denn das Engagement von Ehrenamtlichen nicht nachlässt.

Von der Jugendverkehrsschule aus geht es eines Tages über eine neue „Baumpiazza“ in den Park. „Sie wird an den vorhandenen Kanal- und Betriebsweg angeschlossen und verbessert die Erreichbarkeit von der Innenstadt aus deutlich“, glaubt Lohse. Auch die Hauptzufahrt über die Straße „Im Werth“ wird ausgebaut und vergrößert. Alle Haupt- und Nebenwege, die Plätze und Ausstattungen werden barrierfrei sein. Wo notwendig, sind Geländer und Handläufe vorgesehen, zum Beispiel am Amphietheater.

Und dann ist da ja noch der essbare Garten, jener ehermalige Spielplatz auf der Ostseite des Parks, der in den letzten Monaten so vielen erwachsenen Parkbesuchern Appetit gemacht hat. In dem Rondell werden auf einer Wiese und in Erinnerung an den großen Sternlauf der elf Dorstener Stadtteile im Juli Obstbäume gepflanzt werden.

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