Sieben Baderegeln und richtiges Verhalten bei Schwimmern in Not

Schwimmen

Wer wünscht sich bei den Temperaturen keine Abkühlung? Diese sieben Regeln sollten Schwimmer beherzigen. Und: richtig verhalten im Notfall. Die DLRG gibt Tipps.

Dorsten

, 17.08.2020, 14:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kurze Abkühlung? Der aufblasbare Ring ist keine geeignete Schwimmhilfe.

Kurze Abkühlung? Der aufblasbare Ring ist keine geeignete Schwimmhilfe. © Guido Bludau

Die Ehrenamtler der DLRG kennen die Gefahren, denen sich Schwimmer aussetzen, wenn sie in Flüssen, Kanälen oder Seen baden. Marcel Stockmann, Leiter Schwimmen, sieht das Springen von Brücken in den Kanal als „absolutes No-Go“. „Wenn eine mit Wasser vollgesogene Holzpalette knapp unter der Oberfläche schwimmt, kann man die nicht sehen. Wer darauf landet, zieht sich schwere Verletzungen zu“, erklärt Stockmann. Vom Schwimmen im Kanal rät er grundsätzlich ab.

Wer schwimmen will, sollte – egal ob Freibad oder See – diese Regeln beachten:

Wie sollte man sich im Wasser verhalten?

  • Bei hohen Temperaturen langsam ins Wasser gehen.
  • Aufblasbare Schwimmhilfen bieten keine Sicherheit.
  • Nur dort ins Wasser springen, wo es tief genug und frei ist.
  • Nicht baden, wo Schiffe und Boote fahren.
  • Niemals bei Gewitter ins Wasser! Lebensgefahr.
  • Müll gehört nicht ins Wasser oder ans Ufer.
  • Nur um Hilfe rufen, wenn tatsächlich Gefahr besteht.

Was sollte ich tun, wenn ich einen Schwimmer sehe, der in Gefahr ist?

  • Zuerst andere in der Umgebung informieren, damit die mithelfen können.
  • Einen Notruf absetzen – die 112 wählen.
  • Niemals versuchen, alleine jemanden aus dem Wasser zu ziehen! Am Kanal besteht das Ufer aus einer meterhohen Wand.
  • Ist der Schwimmer in der Nähe des Hafens in Not, kann man auch einen Rettungsring zuwerfen.
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