Markt in der Dorstener Altstadt: Sicherheit steht bei der Planung an erster Stelle

Krammärkte

Viele Dorstener freuen sich schon auf den Katharinenmarkt am 28. November in der Altstadt. Damit auch die Sicherheit gewährleistet ist, müssen jederzeit Einsatzfahrzeuge freie Fahrt haben.

Dorsten

26.11.2019, 15:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Markt in der Dorstener Altstadt: Sicherheit steht bei der Planung an erster Stelle

Andreas Kranich, bei der Feuerwehr Dorsten für die Brandschutz-Vorbeugung verantwortlich, hat gemeinsam mit Marktmeisterin Michaela Sobotta-von Hausen an einem Markttag geprüft, ob der Drehleiterwagen freie Fahrt durch die Fußgängerzone hat. © Stadt Dorsten

Das Angebot auf diesem Krammarkt, der traditionell am letzten Donnerstag im November stattfindet, wird erneut vielfältig sein, schreibt die Stadt in einer Mitteilung.

Gleiches verspricht Marktmeisterin Michaela Sobotta-von Hausen für den beliebten Nikolausmarkt, in Dorsten traditionell am ersten Donnerstag im Dezember. „Der größte Teil der Händler kommt schon seit vielen Jahren zu uns. Der Besuch auf den Märkten in Dorsten ist für sie ebenso wie für viele Bürger Tradition“, sagt die Marktmeisterin.

Von 8 bis 19 Uhr werden neben vielen Ständen, an denen es Lebensmittel zu kaufen gibt, auch Stände mit Textilien, Haushaltswaren, Schmuck, Blumen oder Musik aufgebaut sein. Am Lippetor-Platz und am Platz der deutschen Einheit werden Händler ebenfalls Waren anbieten.

Ordnungsamt und Feuerwehr haben einen Stellplan entwickelt

Wie bereits zuletzt an den üblichen Markttagen werden die Stände auch auf dem Katharinenmarkt und Nikolausmarkt nicht nahtlos aneinandergereiht sein. Michaela Sobotta-von Hausen nennt den Grund für die Freiräume zwischen den Ständen: „Die Sicherheit der Bürger steht bei den Planungen eines jeden Marktes, einer jeden Veranstaltung, an allererster Stelle.“ Das Ordnungs- und Rechtsamt der Stadt Dorsten hat in enger Abstimmung mit der Feuerwehr einen Stellplan entwickelt, an den sich die Markthändler strikt zu halten haben.

Andreas Kranich, bei der Feuerwehr Dorsten für die Brandschutz-Vorbeugung verantwortlich, erklärt: „Würden die Markstände nicht an den ihnen zugeteilten Plätzen stehen, würden den Einsatzkräften im Notfall Zufahrten und auch die Flächen fehlen, um große Einsatzfahrzeuge aufzustellen. Es wäre uns nicht mehr möglich, jede Wohnung in der Fußgängerzone mit der Drehleiter zu erreichen.“

Testfahrt mit dem Drehleiterwagen samt Korb

Eine Testfahrt mit dem Drehleiterwagen samt Korb an einem Markttag in der vergangenen Woche war erfreulicherweise positiv. Das üppige Einsatzfahrzeug konnte ungehindert an den Marktständen vorbei quer durch die Fußgängerzone fahren. Andreas Kranich stellt klar: „Die Möglichkeit, im Notfall das Leben von Menschen zu retten, ist mit freier Fahrt für Einsatzfahrzeuge um ein Vielfaches höher.“

Markmeisterin Michael Sobotta-von Hausen ist sicher: „Trotz der räumlichen Einschränkung wird die Atmosphäre auf beiden Märkten wieder besonders schön und vorweihnachtlich sein.“ Die Vorfreude auf die Märkte sei bei allen Beteiligen schon deutlich spürbar.

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