Schulcheck: Das Gymnasium Petrinum hat eine Schultradition seit 1642

dzSchuljahr 2020/21

Das Gymnasium Petrinum feierte 2017 seinen 375. Geburtstag. Als älteste weiterführende Schule der Stadt Dorsten verbindet das Petrinum klassische mit moderner Bildung.

Dorsten

, 12.10.2019, 11:30 Uhr / Lesedauer: 4 min

Das Petrinum möchte seinen Schülerinnen und Schülern sowohl solide Werte, als auch einen guten Start in die Zukunft vermitteln. Das schafft das Gymnasium mithilfe engagierter Lehrer, die die Jugendlichen bestens auf das (Berufs-)Leben vorbereiten. Was die Schule sonst noch attraktiv macht, verraten Eltern, Schüler und der Schulleiter.

Das macht unsere Schule so besonders

Das sagen die Schülersprecher Noah Thomas Mann und Paul Kahla: „Die Atmosphäre an unserer Schule ist angenehm und ausgewogen. In letzter Zeit weht auch frischer Wind durch die Hallen des guten alten Petrinums. Junge Lehrkräfte sind in den letzten Jahren an die Schule gekommen, ein neuer Schulleiter hat die Führung übernommen. Die Mischung aus neuen und kreativen Ideen und der Expertise Alterfahrener sorgt für eine Belebung im Schulleben. Eine neue Hausordnung wurde verabschiedet, ein neues Fachraumprinzip befindet sich in der Testphase und die Digitalisierung findet langsam aber stetig Einzug in den Schulalltag.

All das geschieht, während auch die letzten verstaubten Teppichböden in den Unterrichtsräumen einem geeigneteren Bodenbelag weichen. Nicht alles, was alt ist, ist schlecht. Immerhin hat das Petrinum auch in der Vergangenheit erfolgreiche Dorstener hervorgebracht, darunter den Architekten und Politiker Thomas Boos, der uns gleichzeitig als passionierter Schauspieler in der Theater-Arbeit unterstützt, oder den Bürgermeister Tobias Stockhoff.

Die SV-Arbeit ist für uns immer wieder eine spannende Herausforderung bei knapp 1000 Schülerinnen und Schülern, die aber trotzdem viel Spaß macht. Das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern lässt sich als respektvoll und wertschätzend beschreiben, und wo es im Schulalltag auch mal hakt, konnten wir bislang immer vermitteln und eine Lösung finden.“

Schulcheck: Das Gymnasium Petrinum hat eine Schultradition seit 1642

Schülersprecher Noah Thomas Mann und Stellvertreteer Paul Kahla © privat

Darum würden Eltern die Schule empfehlen

Das sagen die Elternpflegschaftsvorsitzenden Metin Bozuglu und Annabelle Bockamp: „Das Gymnasium Petrinum zu empfehlen, dafür gibt es drei Gründe:

1. Engagierte Lehrer machen einen Unterricht, der den Schülern nachhaltig Wissen und Methoden vermittelt, die sie gut auf das weitere (Berufs-)Leben und die damit verbunden Herausforderungen vorbereitet. Das Lehrerkollegium am Petrinum strebt danach, sich und den Unterricht kontinuierlich zu verbessern.

2. Schüler am Petrinum erhalten eine sehr gute Ausbildung basierend auf einem breiten schulischen Fächerangebot und einer ganzen Reihe von außerschulischen Angeboten, mit denen ihnen nach dem Abitur alle Wege offenstehen. Auch werden sie in dieser Zeit in ihrer Persönlichkeitsentwicklung aktiv unterstützt, dies geschieht von der persönlichen Beratung und Anteilnahme an der Entwicklung des Einzelnen über ein sehr großes (Auslands-)Fahrtenangebot bis hin zum Forder - und Förder-Konzept, das unterschiedliche Leistungsphasen in einer Schullaufbahn erfolgreich auffängt.

3. Als Eltern bietet sich die Möglichkeit, die Entwicklung des Gymnasiums aktiv mitzugestalten. In ganz unterschiedlichen Rollen oder Funktionen haben alle Eltern die Chance, aktiv Einfluss auf die zukünftige Gestaltung des Gymnasium Petrinum zu nehmen und damit ihre Vorstellungen einzubringen.“


Schulcheck: Das Gymnasium Petrinum hat eine Schultradition seit 1642

Elternpflegschaftsvorsitzende Annabelle Bockamp © privat


So digital tickt unsere Schule schon heute

Das sagt der Schulleiter Markus Westhoff: „Als älteste weiterführende Schule der Stadt Dorsten verbindet das Petrinum (Tradition seit 1642) klassische mit moderner Bildung und möchte seinen Schülerinnen und Schülern sowohl solide Werte als auch einen guten Start in die Zukunft vermitteln. Zu letzterem zählt mit Sicherheit auch die digitale Ausstattung, wobei moderne Technik aus unserer Sicht keinesfalls guten Unterricht ersetzen kann, sondern sie sollte innovativen, anschaulichen Unterricht ermöglichen und die Jugendlichen in eigenständigem, verantwortungsbewusstem und kritischem Denken unterstützen und damit zukunftsfähig machen. Das gilt für die Natur- und Geisteswissenschaften in gleicher Weise. Das Fach Informatik ist ein fester Bestandteil unserer Stundentafel und wird auch in der Oberstufe durchgehend als Grundkurs angeboten.

Das Gymnasium Petrinum besitzt mehrere Computerräume und alle Naturwissenschaftsräume sind mit digitalen Whiteboards ausgestattet. Die übrigen Räume werden zurzeit sukzessive digital umgerüstet, die Räume, in denen das bereits geschehen ist, sind sowohl mit großen Wand-Monitoren, an die Laptops, Dokumentenkameras o. ä. angeschlossen werden können, als auch daneben mit traditionellen Tafeln ausgestattet, und das ganz bewusst. Beide Medien ergänzen einander aus Sicht der Lehrenden und Lernenden optimal. Natürlich gibt es auch Tablets und Multimedia-Wagen, die in den noch nicht digitalisierten Räumen eingesetzt werden können.

Da wir seit zwei Jahren das Fach- bzw. Lehrerraum-Prinzip erproben, wünschen wir uns für alle Räume der Schule eine Installation der großen Monitore in Kombination mit Dokumentenkameras wie oben geschildert, um unseren Schülern und Lehrern überall bestmögliche und variable Unterrichtsgestaltung zu ermöglichen.“

Schulcheck: Das Gymnasium Petrinum hat eine Schultradition seit 1642

Schulleiter Markus Westhoff © Archiv



Hier hat unsere Schule Nachholbedarf

keine Angabe

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Schulleiter Markus Westhoff © Archiv

So berichtet die Presse über die Schule

Zum Beethoven-Jahr 2020 entwickelt das Gymnasium Petrinum gemeinsam mit dem Amt für Kultur und Weiterbildung der Stadt ein eigenes Musical. Dafür erhalten sie sogar Fördermittel. 14 Schüler der EF (Einführungsphase, früher 11. Klasse) des Gymnasiums Petrinum wühlen sich gerade durch das Leben von Ludwig van Beethoven. Das werden sie bis zum Sommer 2020 noch oft tun, denn das Gymnasium Petrinum und das Amt für Kultur und Weiterbildung der Stadt Dorsten wollen ein eigenes Beethoven-Musical auf die Beine stellen. „Das ist bis jetzt einmalig auf der Welt, so etwas gibt es noch nicht. Die Schüler entwickeln das Musical von der Pike auf selbst, egal ob Texte, Musik, Bühnenbild oder Kostüme“, sagt Sabine Podlaha, Leiterin des Amtes für Kultur und Weiterbildung.

Seit Anfang 2017 gibt es eine Bildungspatenschaft ihres Amtes mit dem Gymnasium Petrinum. Schon damals kam schnell die Idee auf, als großes gemeinsames Projekt ein Musical zu entwickeln. Dann wurden sie auf das Beethoven-Jahr 2020 aufmerksam und auf eine Ausschreibung für Fördermittel der Beethoven Jubiläums GmbH.

„Die hatten sofort Interesse an unserem Projekt. Es wird im Jubiläumsjahr zwar zwei professionelle Musicals zum Thema geben, wir sind aber die Einzigen, die das mit Schülern vom ersten Wort an entwickeln“, sagt Wolfgang Endrös, der das Projekt als Musikschulleiter mit begleitet. Und so wurden die Fördergelder bewilligt und werden vor allem für die technische Ausstattung des Musicals verwendet.

Einen stimmungsvollen Abschluss fand das Jubiläumsjahr 2017 zum 375. Geburtstages des Petrinums mit seinem ersten Adventsmarkt. „Den haben sich die Schüler gewünscht“, sagte Daniela Faude aus dem Schulleitungsteam erfreut. An 25 Tischen verkauften Eltern und Schüler zugunsten des Kivumu-Projektes, des Fördervereins und der jeweiligen Klassenkasse unter anderem selbst gemachte Gestecke, bemalte Teller und jede Menge Leckereien. Bei Kaffee und Waffeln blickten Michael Grave, Janet Weißelberg und Daniela Faude zurück auf ein ereignisreiches Jahr. „Für mich war der Jubiläumsball der Höhepunkt“, sagt Michael Grave vom Organisationsteam.

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