Schildkrötenauffangstation

Schildkrötenauffangstation in Dorsten setzt Hilferuf ab – mit Erfolg

Der Verein Schildkrötenauffangstation Dorsten hat per Facebook einen Hilferuf abgesetzt, da er keinen Strom mehr erhält, um Pumpen in den Gewächshäusern zu betreiben.
Barbara Klobusch mit einer Schildkröte in den Händen
Barbara Klobusch hat einen Hilferuf für ihre Schildkrötenauffangstation veröffentlicht. © Manuela Hollstegge

Barbara Klobusch vom Verein hatte in einer Facebook-Gruppe mitgeteilt, dass der Verwalter des Privathauses, der bislang Strom für den Tierheimbereich gestellt hatte, kurzfristig mitgeteilt habe, dass ab 1. August kein Strom mehr zur Verfügung gestellt werde. „Obwohl wir immer die Stromkosten bezahlt haben“, so Klobusch.

Stromaggregat wird notwendig

Gebraucht werde der Strom für „10 kleine Pumpenanlagen in den Gewächshäusern für die Wasserplantscher und ab und zu mal den Rasenmäher oder Stichsäge“, so Klobusch. Ein Nachbar habe ein Stromaggregat zur Verfügung gestellt, das gerade von der Firma Brinkert überprüft werde. Trotz Personalmangels wegen Urlaub und Corona versuche die Forma bis Montag das Gerät zu warten. „Sollte das nicht geschehen oder das Gerät ist nicht mehr zu reparieren, sitzt die Station ab Montag ohne Stromversorgung da“, so Klobusch.

Für diesen Fall bat Klobusch um Hinweise, ob jemand der Station ein Aggregat für ein, zwei Wochen leihen könne. Pro Woche koste ein Mietgerät nämlich 200 Euro, „was absolut unseren Rahmen sprengen würde“.

Der Hilferuf blieb nicht unerhört: Frank und Katrin Herbrechter sowie das Team vom Schermbecker Reisebüro sagten spontan 200 Euro zu. „Gerne würden wir Ihnen damit schnellstmöglich aus dieser schlimmen Situation helfen wollen.“

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