Nach Schildbürgerstreich ist die Welt im Norden von Dorsten wieder in Ordnung

Schildbürgerstreich

„Lembeck“ stand am Sonntag plötzlich auf dem Ortseingangsschild von Rhade an der Erler Straße. Das führte zu vielen Diskussionen. Doch inzwischen ist das Originalschild wieder aufgetaucht.

Dorsten

, 18.11.2019, 14:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nach Schildbürgerstreich ist die Welt im Norden von Dorsten wieder in Ordnung

Das vertauschte Ortseingangsschild an der Erler Straße in Rhade wurde am Montag wieder anmontiert. © Guido Bludau

In Rhade ist die Welt wieder in Ordnung: Mitarbeiter des städtischen Bauhofs haben am Montag (18. November) wieder das richtige Ortseingangschild an der Erler Straße anmontiert. Unbekannte Täter hatten dieses am Wochenende abgeschraubt und es durch ein Schild mit der Aufschrift Lembeck ausgetauscht.. Der Schildbürgerstreich hatte daraufhin in den sozialen Medien für einige humorvolle verbale Scharmützel zwischen den rivalisierenden Dorstener Nordgemeinden Lembeck und Rhade gesorgt.

Das Rhader Schild hatten die „Scherzbolde“ in einen unweit entfernten Vorgarten geworfen. Darüber wurde die Stadt am Montag informiert. Mitarbeiter des Dorstener Bauhofs sicherten daraufhin das gute Stück, setzten die für die Kreisstraße zuständige Kreisverwaltung Recklinghausen in Kenntnis und stellten postwendend die richtigen geografischen Verhältnisse wieder her.

Noch ist aber unklar, woher das Lembecker Schild stammt. Vermutlich ist es das Schild, das am Endelner Feld stand und dort seit ein paar Tagen vermisst wird. „Wir werden das im Laufe des Tages prüfen und es dann gegebenenfalls dort wieder erneuern“, so Stadtpressesprecher Ludger Böhne auf Anfrage unserer Redaktion.

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