Risikogebiet: Besuche im Rathaus nur nach Terminvereinbarung

Coronavirus

Viele Mitarbeiter der Stadt arbeiten von Zuhause aus, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Der Krisenstab rät Bürgern dazu, Anliegen bevorzugt telefonisch vorzutragen.

Dorsten

, 15.10.2020, 15:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Um Andrang im Rathaus zu verhindern, bittet der Krisenstab der Stadt Dorsten darum, Anliegen telefonisch oder nach vorheriger Terminvereinbarung vorzutragen.

Um Andrang im Rathaus zu verhindern, bittet der Krisenstab der Stadt Dorsten darum, Anliegen telefonisch oder nach vorheriger Terminvereinbarung vorzutragen. © Stadt Dorsten

Der Corona-Krisenstab hat entschieden, dass das Rathaus ab sofort nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung besucht werden darf. „Sollte ein Besuch im Rathaus nicht unbedingt nötig sein, bitten wir darum, Anliegen telefonisch oder per E-Mail vorzutragen“, sagt Hubert Große-Ruiken, der in dieser Woche vertretungsweise den Krisenstab leitet.

Viele Mitarbeiter nicht vor Ort

Aufgrund des hohen Inzidenzwertes, der auch in Dorsten bei 53,5 liege (Stand: 15.10.), appelliert die Stadt an die Bürgerinnen und Bürger, „persönliche Kontakte möglichst auf das unbedingt notwendige Maß zu reduzieren“, wie es in einer Pressemitteilung der Stadt heißt.

Seit Montag dürfen Büros der Stadtverwaltung nur noch von je einem Mitarbeiter genutzt werden. „Viele Mitarbeiter arbeiten zu Hause, sodass Bürgerinnen und Bürger die zuständige Mitarbeiterin oder den zuständigen Mitarbeiter im Rathaus gar nicht persönlich antreffen, aber die Verbindungen per Telefon oder E-Mail natürlich funktionieren“, erläutert Hubert Große-Ruiken.

Termin im Rathaus nur in Ausnahmefällen

Falls ein persönlicher Besuch im Rathaus nicht aufschiebbar ist, bittet die Stadt um vorherige telefonische Terminvereinbarung direkt mit der zuständigen Mitarbeiterin oder dem zuständigen Mitarbeiter - telefonisch oder per E-Mail. Das gleiche Prinzip gelte vorerst auch bei Offenlegungen von Bebauungsplänen. „Zum Schutz der Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch zum gesundheitlichen Schutz der Besucherinnen und Besucher, möchten wir den Zugang zu unseren Dienstgebäuden steuern. In Zeiten von stark ansteigenden Fallzahlen ist es wichtig, Andrang zu verhindern“, sagt Hubert Große-Ruiken.

Wer einen Termin hat, wird nach vorheriger Anmeldung an der Information im Foyer von dem zuständigen Mitarbeiter abgeholt. Die Pflicht, einen Mund-Nase-Schutz zu tragen, bleibt weiterhin in städtischen Gebäuden bestehen.

Für Besucher des Bürgerbüros ändert sich nichts

Weiterhin können Termine online unter https://www.qtermin.de/stadt-dorsten-bb vereinbart werden müssen. Auf www.dorsten.de gelangen Bürgerinnen und Bürger über das Logo „Termine Bürgerbüro“ automatisch zur Terminvergabe. „Wer das Rathaus ohne vorherige Terminvereinbarung aufsucht, kommt leider vergeblich“, heißt es in der Pressemitteilung.

In Ausnahmefällen können Bürgerinnen und Bürger telefonisch unter der Rufnummer (02362) 66 38 11 einen Termin vereinbaren.

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