Banner an der Feuerwache Dorsten „Respekt“ ist Aufforderung und Anerkennung zugleich

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Initiator Manfred Jungblut, Stadtbrandmeister Andreas Fischer, Gerhard Jendrzey (Ideenfabrik Stadtsfeld), Bürgermeister Tobias Stockhoff und Kerstin Rengers (Büro für Bürgerengagement, Ehrenamt und Sport) vor einem Respekt-Banner.
Respekt für die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst (v.l.): Initiator Manfred Jungblut, Stadtbrandmeister Andreas Fischer, Gerhard Jendrzey (Ideenfabrik Stadtsfeld), Bürgermeister Tobias Stockhoff und Kerstin Rengers (Büro für Bürgerengagement, Ehrenamt und Sport) vor einem Respekt-Banner. © Stefan Diebäcker
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Sie hängen mittlerweile an Fassaden von Schulgebäuden oder über Kirchenportalen. Seit Dienstagnachmittag ist das vorläufig letzte von rund 20 Bannern mit dem bekannten „Respekt“-Kunstwerk von Brigitte Stüwe auch am Eingang zur Hauptfeuerwache zu sehen. Und das sehr bewusst.

„Respekt beinhaltet den Umgang miteinander, aber auch die Wertschätzung für Institutionen und Einrichtungen“, erklärt Initiator Manfred Jungblut den Perspektivwechsel. Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes, die ihrer Arbeit oftmals sogar ehrenamtlich nachgehen, erleben auch in Dorsten Situationen, in denen sie respektlos behandelt und auch angefeindet werden.

Wertschätzung für Einsatzkräfte

Solche meist verbalen Attacken nicht zu dulden, ist das eine. Den Männern und Frauen Wertschätzung entgegenzubringen, das andere. Stadtbrandmeister Andreas Fischer und Bürgermeister Tobias Stockhoff gefällt das natürlich. Und dass an prominenter Stelle auf den Dorstener Stadtdialog für Menschenwürde, Demokratie und eben Respekt aufmerksam gemacht wird.

Jungblut, gebürtiger Feldmärker, der mittlerweile auf der Hardt lebt, kann sich gut vorstellen, das Projekt in Zusammenarbeit mit der Ideenfabrik Stadtsfeld fortzuführen. Zumal sich der Verein „Dorsten dankt dir“ an der zweiten Banner-Auflage finanziell beteiligt hat.

Interessenten können sich beim Büro für Bürgerengagement, Ehrenamt und Sport melden. Die Sorge vor Vandalismus wie beim Original-Kunstwerk, der die Feldmärker zeitweise besorgt hat, scheint unbegründet. „Noch keines dieser Banner ist zerstört worden, obwohl die an manchen Stellen wirklich einfach zu erreichen wären“, sagt Manfred Jungblut.

Und es anders als an der Feuerwache keine Kameras gibt.