Rekordjahr für das Atlantis in Dorsten - das sind die Gründe

dzFreizeitbad Atlantis

Das Atlantis in Dorsten hat 2018 ein Rekordjahr erlebt - „gegen den Trend“, wie Geschäftsführer Karsten Meyer sagt. Viele Faktoren haben dabei eine Rolle gespielt - nicht nur das Wetter.

Dorsten

, 06.07.2019, 13:15 Uhr / Lesedauer: 1 min

2016 hatte das Atlantis bereits alle Rekorde gebrochen, daran konnte das Freizeitbad im folgenden Jahr auch wegen einer dreiwöchigen Schließungsphase nicht ganz anknüpfen. „Aber das Jahr 2018 knüpft an die sagenhafte Entwicklung des Jahres 2016 unmittelbar an“, freut sich Karsten Meyer, Geschäftsführer der städtischen Bädergesellschaft. „Daran haben alle ca. 120 Mitarbeiter vom Auszubildenden bis zum Wassertechniker ihren Anteil.“

Ein Rekordjahr gegen den Trend

In Zahlen: Das Jahr 2018 schloss das Atlantis sowohl bei den zahlenden Gästen (456.706) als auch bei den Erträgen (4,5 Millionen Euro) mit zwei neuen Höchstmarken ab. Nach Gewährung des Zuschusses durch die Stadt konnte der Bäderbetrieb ein positives Jahresergebnis von ca. 520.000 Euro vermelden. „Dem Atlantis ist ein Rekord gegen den allgemeinen Trend geglückt“, sagt Meyer.

73 Prozent aller vergleichbaren Bäder meldeten laut Meyer im vergangenen Jahr sinkende oder stagnierende Besucherzahlen, mehr als die Hälfte aller vergleichbaren Bäder rückläufige Umsätze. Der Bad-Chef führt den Erfolg in Dorsten auf mehrere Faktoren zurück:

  • Das Atlantis hat viele Stammkunden, die die familiäre Atmosphäre und das tropische Ambiente besonders schätzen.
  • Bei den Dorstenern wird das Bad immer beliebter. Jeder dritte Gast kommt mittlerweile aus der Lippestadt, durchschnittlich ist jeder Dorstener pro Jahr zweimal im Atlantis.
  • Die Zusammenarbeit mit dem Stadtsportverband und eine veränderte Kommunikationspolitik machen sich bemerkbar, auch die zahlreichen Auftritte des Animationsteams auf Vereins- oder Stadtteilfesten sind gute Werbung für das Bad.

Der wirtschaftliche Erfolg führt dazu, dass die Bädergesellschaft Geld auf die hohe Kante legen kann für Investitionen und regelmäßige Wartung. „Alles für den Gast in Schuss zu halten und weiterzuentwickeln, ist eine wichtige Aufgabe“, sagt Meyer. Im Herbst sollen neue Hochleistungspumpen eingebaut werden, die viel Strom sparen und sich bereits nach acht Monaten amortisiert haben sollen.

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