Raser: Teilen sich Hardt und Östrich bald eine Tempotafel?

Stadtteilkonferenz

Die Hardter Bürger wollen sich gegen Raser wehren. Bei der Stadtteilkonferenz wurde über die kostenintensive Anschaffung einer Tempotafel debattiert.

Dorsten

, 22.08.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Solch eine Tafel soll möglichst bald auch im Stadtteil Hardt für mehr Sicherheit sorgen.

Solch eine Tafel soll möglichst bald auch im Stadtteil Hardt für mehr Sicherheit sorgen. © Bludau

Bei der Stadtteilkonferenz „Gemeinsam Hardt“ am vergangenen Mittwoch (19.8.) debattierten die Teilnehmer über die Anschaffung einer Geschwindigkeitsmesstafel. Die Idee: Die Tafel an wechselnden Stellen aufhängen, um die Autofahrer an die Geschwindigkeitsbegrenzungen zu erinnern. Die Kosten für die Anschaffung belaufen sich auf ungefähr 2000 Euro – viel Geld, welches das diesjährigen Budget übersteigt.

Eine Tafel für zwei Stadtteile?

„Warum schaffen wir nicht gemeinsam mit Östrich solch eine Tafel an?“, schlug ein Konferenzteilnehmer vor. Der Vorteil wäre, dass ein Stadtteil-übergreifendes Budget verwendet werden könnte.

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Bürgermeister Tobias Stockhoff erläuterte die Bedingungen der Stadt: „Es darf nicht dauernd der Standort gewechselt werden, dafür haben wir nicht das Personal.“ Denn das Wechseln und Montieren nehme mindestens eine Stunde Zeit in Anspruch. Der wöchentliche Austausch des Akkus könne hingegen von Freiwilligen übernommen werden.

Es wurden auch Bedenken geäußert

Erziele solch eine Tafel denn überhaupt einen Effekt? Sollten stattdessen nicht lieber Bodenwellen genutzt werden? Stockhoff berichtete von deutlichen Verbesserungen in Holsterhausen am Bonifatiusweg. Bodenwellen seien in Dorsten ohnehin nicht vorgesehen. 24 Konferenzteilnehmer befürworteten die Ausarbeitung eines Budgetantrags, sieben stimmten dagegen.

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