Private Feiern in Corona-Zeiten - das ist jetzt wichtig

Neue Corona-Regeln

Die neue Corona-Schutzverordnung des Landes enthält einige wichtige Neuregelungen. Das sollten die Dorstener wissen, wenn sie in den nächsten Wochen eine private Feier planen.

Dorsten

, 30.09.2020, 17:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes der Stadt Dorsten achten auf die Einhaltung der Regeln zum Corona-Schutz.

Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes der Stadt Dorsten achten auf die Einhaltung der Regeln zum Corona-Schutz. © Stadt Dorsten

Ab dem 1. Oktober müssen private Feiern in öffentlichen oder angemieteten Räumen mit mehr als 50 Teilnehmern angemeldet werden - und zwar spätestens drei Werktage vor dem Termin. Das gilt für Partys in Gaststätten, Vereinsheimen, Gemeindehäusern oder Scheunen. Diese Anmeldungen sind formlos möglich per E-Mail an corona.hotline@dorsten.de

„In der E-Mail sollte das Datum und die Art der Veranstaltung stehen, der Ort und die verantwortliche Person mit Name, Adresse und telefonischer Erreichbarkeit während der Feier“, erklärt Stadtsprecher Ludger Böhne. „Und natürlich, mit wievielen Gästen gerechnet wird.“

Private Feiern müssen „nur“ angemeldet werden

Die Feiern müssen „nur“ angemeldet werden. Das heißt, es folgt keine Genehmigung und es gibt keine Mail als Antwort. Die abgesendete Mail als Nachweis sollte aufbewahrt werden, damit ersichtlich ist, dass die Feier angemeldet wurde.

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Wer sich nicht an diese Vorgaben hält, muss mit einem Bußgeld rechnen. Grundsätzlich sind Feiern in Corona-Zeiten mit einem herausragenden Anlass zulässig (z.B. Jubiläum, Hochzeit, Taufe, Geburtstag). Mehr als 150 Gäste sind keinesfalls erlaubt. „Für die Feier ist zwingend eine Gästeliste mit Kontaktdaten zu führen und vier Wochen aufzuheben“, so Böhne.

Bei falschen Angaben droht ein Bußgeld

Im Fall einer Infektion können nur so die Ansteckungsketten gefunden und unterbrochen werden. Falsche Angaben sind mit 250 Euro Bußgeld bedroht. Werden überhaupt keine Daten notiert, so liegt das Bußgeld bei 500 Euro. Die sogenannten „AHAL-Regeln“ (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske, Lüften) sind auch bei Feiern zu beachten.

Für Feiern in ausdrücklich privaten Räumlichkeiten gibt es in der neuen Corona-Schutzverordnung keine Anzeigepflicht, allerdings gelten auch dafür die Regeln zum Infektionsschutz: höchstens 150 Gäste, herausragender Anlass, Gästeliste, AHAL-Regeln

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