Seit dem 22. Mai bieten Daniela Miske und ihr Team wieder Pott-Pommes und einiges mehr in ihrer Hervester Imbissstube an. © privat
Kult-Imbiss

Pott-Pommes ist wieder da – und bald auch mit Kulturprogramm?

Nach fast halbjähriger Corona-Pause ist „Pott-Pommes“ zurück. Die kleine, aber feine Imbissstube in Dorsten hat die Karte etwas verändert und denkt sogar über ein kleines Kulturprogramm nach.

Pommes mit Bolo, mit Käse oder Chili con Carne – für den Ruhrgebietsgaumen mag das, was Daniela Miske auf der Karte ihrer kleinen Imbissstube anbietet, zunächst etwas befremdlich wirken. Doch inzwischen hat sich „Pott-Pommes“ an der Glück-Auf-Straße eine Fangemeinde ergrillt. Denn Daniela Miske und ihr Team bieten auch vieles von dem an, was man in einer klassischen Pommesbude erwartet – „nur viel hochwertiger“.

Dumm nur, dass wenige Monate nach der Eröffnung die Pötte schon wieder kalt blieben. Die Coronakrise traf die Reisemetzgerei Miske somit doppelt hart. Zunächst kam das Geschäft auf Stadtfesten und Kirmessen zum Erliegen, dann musste „Miske‘s Pott Pommes“, als neue Strategie in Krisenzeiten gedacht, keine drei Monate nach der Eröffnung schon wieder schließen.

Pott-Pommes in verschiedenen Variationen

Seit zehn Tagen wird wieder gekocht, gebraten und frittiert in dem kleinen Ladenlokal am Glück-Auf-Platz. „Alle Zutaten sind frisch und die Saucen hausgemacht“, sagt Daniela Miske. Die groben Kartoffel-Stifte gibt es in verschiedensten Variationen, außerdem Imbiss-Klassiker wie Schnitzel und Bratwurst, aber auch Salate oder Falafel-Balls.

Bei schönem Wetter stellt Daniela Miske für ihre Gäste ein paar Tische und Stühle vor die Tür. Das brachte sie auf eine Idee: Fritten mit Kultur. „Ich könnte mir vorstellen, hier auch kleine Konzerte zu veranstalten“, sagt sie. Dazu würden dann nicht nur Bier und Limonaden, sondern auch Cocktails schmecken.

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Redaktionsleiter in Dorsten
Veränderungen gab es immer, doch nie waren sie so gravierend. Und nie so spannend. Die Digitalisierung ist für mich auch eine Chance. Meine journalistischen Grundsätze gelten weiterhin, mein Bauchgefühl bleibt wichtig, aber ich weiß nun, ob es mich nicht trügt. Das sagen mir Datenanalysten. Ich berichte also über das, was Menschen wirklich bewegt.
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Stefan Diebäcker

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