Polizei schließt nicht aus, dass falsche Polizisten sich in Dorsten aufhalten

Falsche Polizisten

Falsche Polizisten haben Seniorinnen um viele zehntausende Euro gebracht. Komplizen der Betrüger könnten sich in Dorsten aufhalten. Jetzt liegen Bilder der mutmaßlichen Täter vor.

Dorsten

, 08.08.2019 / Lesedauer: 2 min
Polizei schließt nicht aus, dass falsche Polizisten sich in Dorsten aufhalten

Echte Polizisten würden niemals alte Menschen anrufen und sie bitten, ihnen Geld vor der Tür auszuhändigen. © picture alliance/dpa

Vom 25. Juni 2019 bis zum 11. Juli 2019 kam es laut Auskunft der Polizei in fünf Fällen in Essen und Mülheim an der Ruhr zu vollendeten Betrugsdelikten durch falsche Polizeibeamte. Insgesamt entstand dabei ein Schaden in Höhe von zirka 200.000 Euro.

Die Ermittler des Fachkommissariats konnten sieben Tatverdächtige identifizieren, die in verschiedenen Funktionen als Mitglieder einer Bande tätig waren. Drei Personen wurden mittlerweile vorläufig festgenommen, eine Abholerin sitzt in Untersuchungshaft. Die Polizei schließt nicht aus, dass sich Komplizen der mutmaßlichen Betrüger in Dorsten oder Reken aufhalten.

Polizei schließt nicht aus, dass falsche Polizisten sich in Dorsten aufhalten

Hinweise zu dem Tatverdächtigen nimmt die Polizei unter 0201/829-0 entgegen. © Foto Polizei

Polizei schließt nicht aus, dass falsche Polizisten sich in Dorsten aufhalten

Hinweise zu dem Tatverdächtigen nimmt die Polizei unter 0201/829-0 entgegen. © Foto Polizei

Polizei schließt nicht aus, dass falsche Polizisten sich in Dorsten aufhalten

Hinweise zu dem Tatverdächtigen nimmt die Polizei unter 0201/829-0 entgegen. © Foto Polizei

Polizei schließt nicht aus, dass falsche Polizisten sich in Dorsten aufhalten

Hinweise zu dem Tatverdächtigen nimmt die Polizei unter 0201/829-0 entgegen. © Foto Polizei

Polizei schließt nicht aus, dass falsche Polizisten sich in Dorsten aufhalten

Hinweise zu dem Tatverdächtigen nimmt die Polizei unter 0201/829-0 entgegen. © Foto Polizei

Polizei schließt nicht aus, dass falsche Polizisten sich in Dorsten aufhalten

Hinweise zu dem Tatverdächtigen nimmt die Polizei unter 0201/829-0 entgegen. © Foto Polizei

Die Täter sind unermüdlich unterwegs gewesen. Ihnen werden Taten in

Bochum, Herne und Gelsenkirchen zugeordnet.

Alte Masche an Gutgläubigen ausprobiert

Die Masche ist alt, wirkt aber leider immer noch: In allen Fällen gaben sich Mitglieder der Bande telefonisch als falsche Polizeibeamte aus. Durch eine geschickte und professionelle Gesprächsführung brachten sie Seniorinnen dazu, dass diese ihren Schmuck und verfügbares Bargeld vor die Tür legten oder angeblichen Polizeibeamten aushändigten. Vor allem interessierten sich die Betrüger für die Bankkarten und den dazu gehörigen Pincode, die sie sich ebenfalls übergeben ließen.

Mit dem ausgehändigten Pincode zur nächsten Bank

In allen Fällen hoben Mitglieder der Bande unmittelbar nach der Tat an einem nahegelegenen Automaten unrechtmäßig Bargeld in maximaler Höhe ab, so die Polizei weiter. Eine Überwachungskamera zeichnete Lichtbilder der Abholer am Automaten auf. Mit den gesicherten Bildern sucht die Polizei nun nach zwei Personen, die bislang nicht identifiziert werden konnten.

Möglicherweise kommen die Gesuchten aus dem Bereich Dorsten / Reken und halten sich dementsprechend dort auf. Das nimmt die Polizei an.

Hinweise zur Identität und dem Aufenthaltsort der mutmaßlichen Betrüger nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0201/829-0 entgegen.

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