Polizei kontrolliert 20 Shisha-Bars und Cafés - auch in Dorsten

Clankriminalität

In Dorsten sowie in Bottrop, Waltrop, Recklinghausen, Herten und Marl sind am Freitag Shisha-Bars und Cafés kontrolliert worden. Die Ausbeute der Kontrollen kann sich sehen lassen.

Dorsten

, 08.02.2020, 11:57 Uhr / Lesedauer: 1 min
Polizei kontrolliert 20 Shisha-Bars und Cafés - auch in Dorsten

Die Polizei und andere Behörden haben am Freitag unter anderem in Dorsten diverse Bars kontrolliert. © Polizei

Am Freitagabend sind in den Städten Bottrop, Dorsten, Waltrop, Recklinghausen, Herten und Marl insgesamt 20 Shisha-Bars und Cafés kontrolliert worden. An den Kontrollen mit der Polizei waren zum Teil das Zollfahndungsamt Dortmund und Mitarbeiter der Städte Recklinghausen und Bottrop beteiligt. Mit dieser weiteren gemeinsamen Aktion möchten die Behörden nach eigenen Angaben die Clankriminalität weiter bekämpfen.

Fokus auf Familienclans

Neben Verstößen gegen gaststättenrechtliche Bestimmungen, Steuerbestimmungen, Jugendschutzverordnungen, Vorschriften des Betäubungsmittelgesetzes und der Verkehrsordnung lieferten solche Kontrollen Erkenntnisse über Personen, so die Polizei Recklinghausen. Der Fokus liege dabei auf kriminellen Mitgliedern von sogenannten Familienclans, die Straftaten begingen und ganze Straßenzüge für sich beanspruchten. Shisha-Bars und andere Lokalitäten könnten eine Kommunikations- und Rückzugsebene für Personen bieten, die aktuell im besonderen Fokus der Polizei stünden.

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Über 250 Personen wurden insgesamt überprüft. Ein verbotenes Messer konnte sichergestellt werden, der Besitzer bekommt eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz. Eine Strafanzeige wegen der Fälschung eines Steuersiegels wurde geschrieben. Insgesamt stellte das Zollfahndungsamt 34 Kilogramm unversteuerten Shisha-Tabak sicher.

In einem Betrieb fanden die Beamten 39 Päckchen mit Tabletten, die noch überprüft werden müssen. Weiter haben sich in 17 Fällen Personen ordnungswidrig verhalten. Nähere Angaben zu kontrollierten Orten und Personen wollte die Polizei auf Nachfrage der Redaktion nicht machen.

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