Plötzlich tat sich ein Loch auf: Schaden an der A31 zwischen Dorsten-West und Schermbeck

Autobahn 31

Schlaglochalarm auf der A31: Am Morgen kam es auf der Autobahn in Richtung Emden zu vier Unfällen, nachdem sich plötzlich ein Schlagloch im Baustellenbereich hinter Dorsten-West auftat.

Dorsten

, 21.12.2018 / Lesedauer: 2 min
Plötzlich tat sich ein Loch auf: Schaden an der A31 zwischen Dorsten-West und Schermbeck

Aufgrund eines Fahrbahnschadens musste A 31 am Freitagmorgen zwischen Dorsten und Schermbeck für den Verkehr gesperrt werden. © Bludau

Die Autobahn 31 musste am Freitagmorgen zwischen Dorsten-West und Schermbeck in Fahrtrichtung Emden gesperrt werden. Grund war ein beträchtlich großes Schlagloch, das sich auf der Behelfsspur plötzlich aufgetan hatte. Deshalb kam es zu vier Unfällen. Für drei Unfälle war laut Auskunft der Autobahnpolizei Münster der Fahrbahnschaden verantwortlich. Beim vierten Unfall handelte es sich um eine Kollision im Stau.

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Die A31 ist momentan eine Dauerbaustelle. Ab Autobahnkreuz Bottrop bis zur Ausfahrt Kirchhellen wird seit März auf Veranlassung von Straßen NRW, Autobahnniederlassung Hamm, die Fahrbahn repariert. Und im weiteren Verlauf ab Dorsten-West in Richtung Schermbeck ebenfalls.

Anfang Dezember Schäden repariert

Erst Anfang Dezember war es zu einer nächtlichen Sperrung der Autobahn in diesem Bereich gekommen. Straßen NRW teilte seinerzeit mit, dass Freitagnacht (7./8.12.) die A31 in Richtung Emden zwischen den Anschlussstellen Dorsten-West und Schermbeck voll gesperrt werden musste, weil innerhalb der A31-Baustellenverkehrsführung bei Schermbeck „verkehrsgefährdende Fahrbahnschäden und Regeneinläufe“ festgestellt worden waren.

Die Autobahn bleibt voraussichtlich bis Freitagmittag (21.12.) weiter gesperrt. Autofahrern werden Umleitungen empfohlen. Die Reparatur an der Fahrbahn wird sich bis zum 28. Dezember (Freitag) hinziehen. Laut Auskunft der Autobahnmeisterei müsse für das „Zuspachteln“ der Löcher ein Mischgut in einer speziellen Maschine angerührt werden. Das dauert etwa einen Tag. Aber: „Die Maschine ist zurzeit nicht einsatzbereit, da die Mitarbeiter der bauausführenden Firmen alle im Weihnachtsurlaub sind“, lautete die Auskunft am Freitag.

Nur noch eine Fahrspur verfügbar

Deshalb steht auf der A31 zwischen den Anschlussstellen Dorsten und Schermbeck nur noch eine eingeengte Fahrbahn bis zum 28. Dezember zur Verfügung. Die Hauptspur musste gesperrt werden. Die Straßenmeisterei bittet um Verständnis.

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