Neues Ökumenisches Netzwerk will Dorsten besser machen

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Das Netzwerk „Mission Dorsten“ möchte zeigen, dass Christen relevant für die Stadt sind und sie besser machen können. Im Oktober findet ein erster Impulstag der Gruppe statt.

Dorsten

, 05.09.2020, 14:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Immer weniger Menschen gehen in die Kirche, die Gemeinden schrumpfen. Das Coronavirus macht es zusätzlich schwierig, Gemeinschaft zu leben. Gerade deshalb hat das neu gegründete Netzwerk „Mission Dorsten“ seinen ersten Ökumenischen Impulstag nicht abgesagt, sondern nur abgeändert.

„Wir wollen nicht, dass sich eine nach innen kehrende Haltung bei den Christen dieser Stadt einschleicht. Wir wollen unseren Blick nach außen richten, sichtbar werden und auf die Stadt einwirken“, sagt Marc Lohmann. Gemeinsam mit anderen in den Dorstener Gemeinden aktiven Christen, wie beispielsweise Manfred Coners oder Jutta und Frank Pawellek, sowie Dorstener Pastoren (u.a. Jens Vogel, Andreas Deppermann, Karl-Erich Lutterbeck und August Hüsing) hat er das Netzwerk „Mission Dorsten“ gegründet.

Die Idee dazu hatte Manfred Coners bereits 2018. Der Bezirksleiter eines Handelsunternehmens machte sich auf die Suche nach Unterstützern und baute Beziehungen zu den verschiedenen Dorstener Gemeinden auf. „Unser Ziel ist es, als Christen in Dorsten an Strahlkraft zu gewinnen und die Stadt nachhaltig besser zu machen“, erklärt Coners. Dabei müsse man das Rad nicht unbedingt neu erfinden, sondern könne in vielen Fällen auch bereits Vorhandenes neu ins Licht rücken oder weiter anschieben.

Messen lassen will sich das Netzwerk an drei Mandaten, die die Gruppe formuliert hat: So wollen sie gestalten und handeln, Nächstenliebe leben und Menschen für Jesus gewinnen. Ein erster Ökumenischer Impulstag war im April geplant, musste jedoch aufgrund des Coronavirus abgesagt werden. Der nächste Anlauf ist am 3. Oktober (10 bis 13 Uhr) im Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde Dorsten am Südwall 5.

Impulsvorträge statt Workshops

Die drei Stunden werden unter dem Thema „Dein Licht für unsere Stadt“ stehen. Impulsvorträge wird es dabei unter anderem von Bürgermeister Tobias Stockhoff geben. Eigentlich waren neben den Vorträgen auch verschiedene Workshops geplant. „Denn wir wollen uns nichts ausdenken, wir wollen, dass die Menschen aus Dorsten am Prozess mitwirken“, so Coners. Aufgrund der hohen Hygiene-Auflagen hat das Team jedoch nun die Workshops auf einen weiteren Impulstag verschoben, der im Frühjahr 2021 stattfinden soll. Geplant sind außerdem monatliche Gebete für die Stadt im Dorstener Rathaus.

Jens Vogel, Pastor der Freien Christengemeinde Dorsten, ist es auch wichtig, eine Botschaft in die Gemeinden hinein zu senden. „Wir wollen zeigen: Ihr Christen habt einen Auftrag in der Stadtgesellschaft“, sagt er und Coners ergänzt: „Gott hat keinen Rückzugsplan. Wir Christen sind relevant in Dorsten.“

  • Der Ökumenische Impulstag findet am 3. Oktober (Samstag) von 10 bis 13 Uhr im Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde Dorsten, Südwall 5, statt.
  • Anmeldungen per Mail an info@mission-dorsten.de oder unter Tel. (02362) 79922. Mehr Informationen über das Netzwerk gibt es im Internet unter www.mission-dorsten.de .
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