Neue Kirschbaum-Allee im Dorstener Stadtteil Hardt soll vor Weihnachten gesetzt werden

dzBaumpflanz-Aktion

Anwohner der Droste-Hülshoff-Straße mussten fast zwei Jahre lang auf die Ersatzpflanzung für fast 30 gefällte Japanische Kirschbäume warten. Doch das hat seine Gründe.

Hardt

, 09.12.2018 / Lesedauer: 2 min

Frühjahr für Frühjahr verwandelten früher blühende Japanische Kirschbäume die Droste-Hülshoff-Straße auf der Hardt in ein rosafarbenes Blütenmeer. Doch auf diesen Anblick mussten die Bewohner in 2017 und 2018 verzichten: Die Stadt hatte rund 30 Bäume gefällt, weil sie zu alt und krank waren, die versprochenen Ersatzbäume ließen aus mehreren Gründen auf sich warten. Doch jetzt tut sich etwas.

27 Bäume werden gepflanzt

„Die beauftragte Firma hat mit den vorbereitenden Arbeiten an den Pflanzinseln begonnen“, erklärte die Stadt auf Anfrage. Die 27 Bäume könnten anschließend kurzfristig durch Mitarbeiter der Stadtgärtnerei gepflanzt werden. Unter dem Vorbehalt, dass das Wetter einigermaßen mitspielt, sei es realistisch, dass die Bäume bis Weihnachten stehen. Es werden wiederum Japanische Kirschbäume der Sorte „Kazan“ gepflanzt.

Lange hatten die Anlieger darauf warten müssen, dass ihre Straße wieder „aufgeforstet“ wird. „Ich habe wiederholt bei der Stadt angerufen. Jedes Mal wurde mir erklärt, dass in der kommenden Bepflanzungsperiode die Neubepflanzung umgesetzt wird“, so Anwohner Gurdeep Singh Chhatwal gegenüber unserer Zeitung.

In der Gärtnerei zwischengeparkt

Als Gründe für die Verzögerung führt die Stadt ins Feld, dass man für einige neu geplante Baum-Standorte zunächst die Versorgungsleitungen in den Gehwegen habe prüfen müssen. Die Bäume wurden dann zwar bereits im Frühjahr 2018 geliefert, konnten aber aufgrund der extremen Trockenheit nicht gepflanzt werden. Die Stadt Dorsten hätte die Jungbäume täglich intensiv wässern müssen. Sie sind darum „in Pflege“ in der Stadtgärtnerei „zwischengeparkt“ worden.

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