Neubürger aus Gelsenkirchen schätzten das günstige Bauland im Stadtsfeld

Smart vor Ort

Christoph Winck, Verlagsleiter der Dorstener Zeitung, und Reporter Rüdiger Eggert machten Freitagvormittag im Stadtsfeld Station: Der Smart vor Ort parkte vor Rewe an der Händelstraße.

Stadtsfeld

27.04.2012, 17:38 Uhr / Lesedauer: 2 min
Smart vor Ort mit (v.l.) Werner Machatschke, Klaus Walpurgis, Christoph Winck und Sabine Zinselmeyer mit ihrem einjährigen Jerry.

Smart vor Ort mit (v.l.) Werner Machatschke, Klaus Walpurgis, Christoph Winck und Sabine Zinselmeyer mit ihrem einjährigen Jerry.

Drei Jahre später als Familie Walpurgis kamen andere Gelsenkirchener ins Stadtsfeld: Norbert Gärtner (62) und Ingo Puzicha (69) zogen 1987 am Rossiniweg in ihre Eigenheime – die Eheleute Gärtner mit zwei Kindern, Ingo Puzicha mit Frau und Tochter: „In diesem Sommer feiern wir unser 25-Jähriges hier im Stadtsfeld, im August planen wir ein kleines Straßenfest.“ 14 Familien bilden am Rossiniweg eine intakte Nachbarschaft, aber von der ersten Stunde sind nur noch fünf „Ureinwohner“ dabei. „Man spürt, dass das Stadtsfeld gerade von einem Generationswechsel erfasst wird“, sagt Ingo Puzicha, der vor 25 Jahren die im Vergleich zu Gelsenkirchen viel günstigeren Grundstückspreise schätzte.

Obwohl er Dorstener wurde, stand er aber weiterhin beim SC Hassel im Fußballtor. Generationenwechsel ist das Stichwort für Werner Machatschke. Der 63-Jährige vertritt den Stadtteil Feldmark im Dorstener Seniorenbeirat, lebte von 1955 bis 1970 selbst „Im Stadtsfeld“, seit 30 Jahren nun schon in der Beethovenstraße. „Wo heute die Häuser des Stadtsfeldes stehen, haben wir als Kinder auf den Feldern Drachen steigen lassen.“ Und der Rentner erinnert sich noch genau, wie er als Junge kopfüber in die „Köttelbecke“, den Rapphofsmühlenbach, gefallen war. Damals wie heute wegen der Betonwände am Rand eine gefährliche Begebenheit. Schon seit 1983 wohnt Sabine Zinselmeyer „ganz herrlich, und so schön nah an Wald und Feldern“. Die gebürtige Berlinerin kam aus Bottrop in eine Mietswohnung an der Händelstraße. Später ging es in eine Eigentumswohnung mit Garten, immer noch in der Händelstraße. Seit einem Jahr gehört auch Wheaten-Terrier „Jerry“ zur Familie. Was alle „Stadtsfelder“ gemeinsam haben: Sie lieben ihr Stadtsfeld, eine der besten Wohngegenden Dorstens.

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