Nervige Baustellen-Sperrung zum Freizeit- und Bildungszentrum in Dorsten hält noch Tage an

dzBaustelle

Die stadtwärts führende Zu- und Abfahrt zu Maria Lindenhof ist seit Wochen dicht - dies führt regelmäßig zu kleineren Staus in der Dorstener Innenstadt. Ein weiterer Bauabschnitt folgt noch.

Dorsten

, 10.10.2019, 18:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es ist eigentlich nur eine kleine Baustelle. Doch wegen der Umleitung, die eigens für sie eingerichtet wurde, gibt es seit zwei Wochen immer mal wieder Verkehrsbehinderungen im Innenstadtbereich Ostwall/Borkener Straße (B 225). Und es wird noch mindestens eine weitere Woche dauern, bis der Verkehr dort wieder fließender rollen kann.

Asphaltarbeiten

Es geht um die derzeitigen Bauarbeiten im Einmündungsbereich B 224/Borkener Straße vom und zum Maria-Lindenhof-Gelände in Richtung Innenstadt. Dort werden seit vier Wochen die Fahrbahn neu asphaltiert und der Radweg aus Sicherheitsgründen neu verlegt, Ein- und Ausfahrt sind seit Ende September komplett gesperrt.

Seitdem ist die Ein- und Ausfahrt zu und von Maria Lindenhof und damit zum Gymnasium Petrinum, zum Bildungszentrum Im Werth, zum Atlantis und zur Eislaufhalle nur über die Crawleystraße (Fahrtrichtung Gemeindedreieck) möglich.

Lange Umleitungstrecke

Um die Autofahrer dorthin zu geleiten, ist in Fahrtrichtung Innenstadt die Umleitungsstrecke U 7 ausgeschildert worden. Die ist ziemlich lang. Sie führt ungefähr anderthalb Kilometer lang über Südwall, Hafenstraße (bis zum Kreisverkehr), Klosterstraße, Westwall und von dort als Linksabbieger zurück auf die Borkener Straße - und damit einmal ganz rund um die Innenstadt.

„Die Streckenführung scheint recht lang, eine Umleitung für den Verkehr auf einer Bundesstraße muss aber über ausreichend ausgebaute Straßen geführt werden“, erklärt Stadt-Presseprecher Ludger Böhne: „Wenden, zum Beispiel am Linksabbieger Schiffbauerstraße, ist zwar nicht verboten, auf einer Bundesstraße aber auch nicht erwünscht.“

„Für Ortsfremde sicher“

Der Weg ab Krankenhauskiosk über den Westwall würde durch das Baustellenlager führen, und auch die Straße „Schölzbach“ ab Gahlener Straße ist nicht ausreichend ausgebaut. „Daher diese längere Streckenführung, die vor allem für Ortsfremde eine gute und sichere Empfehlung ist“, so Ludger Böhne.

Die meisten Verkehrsteilnehmer kommen aber augenscheinlich aus Dorsten, sind also ortskundig - und sorgen deshalb für die kleineren Staus, die derzeit immer wieder zu bebachten sind: Die Autofahrer machen längst vorher einen „U-Turn“ an den Kreuzungen vor dem Südwall, um dort auf die Gegenfahrbahn zu gelangen. Die Stadt hat deshalb schon an der Mercaden-Ampelanlage am Westwall das Schild aufgehängt, dass hier das Wenden nicht erlaubt sei.

Noch Restarbeiten nötig

Die Baustelle an der Zu- und Abfahrt Maria Lindenhof, so hatte Georg-Karl Lann von der Stadt noch am Dienstag in der Bauausschussitzung gehofft, sollte eigentlich Mitte dieser Woche frei gegeben werden. „Wir werden aber noch bis Anfang der nächsten Woche brauchen“, erklärt Frank Hofmann von der Landesbehörde Straßen.NRW auf Anfrage unserer Redaktion. „Es sind noch Pflasterarbeiten nötig, Fahrbahnmarkierungen und Schilder müssen auch noch aufgestellt werden.“ Außerdem hätten sich zuvor die Asphaltarbeiten witterungsbedingt verzögert.

Städtische Arbeiten folgen

Ist Straßen.NRW fertig, kommt dann erst mal die Stadt zum Zuge. „Von Dienstag bis Donnerstag (15. bis 17.10.) stehen städtische Arbeiten an Fahrbahn und Gehweg zwischen Freizeitbad und Parkdeck Atlantis an“, erklärt die Stadt. Auch in dieser Zeit bleibt die Zufahrt noch gesperrt - allerdings nur für den Autoverkehr.

Fußgänger und Radfahrer, die derzeit ebenfalls noch umgeleitet werden, können dann wieder den Bereich passieren - auch sie haben, so ist immer wieder zu sehen, Probleme mit den Absperrungen auf dem Weg - und weichen unberechtigterweise auf die Fahrbahn aus.

Lesen Sie jetzt