Nachbarschaftliches Engagement soll belohnt werden

Idee der CDU-Fraktion

Die Frau von nebenan, die jede Woche für die älteren Mitbewohner im Haus einkauft. Der Junge, der dem Rentner im Obergeschoss regelmäßig das Mineralwasser in die Wohnung trägt. Die CDU-Ratsfraktion möchte solches Engagement gerne finanziell belohnen.

Dorsten

, 22.05.2017, 17:34 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nachbarschaftliches Engagement soll belohnt werden

Idee der Dorstener CDU: Nachbarschaftliches Engagement, wie Einkaufshilfe, soll belohnt werden.

„Nachbarschaftliche Hilfen sind eine wichtige Säule unserer Sozialstruktur“, sagt Fraktionsvorsitzender Bernd Schwane. „Neben dem großen Engagement von Vereinen und Gruppen in den elf Stadtteilen werden die wichtigen Aktivitäten der unterschiedlichen Nachbarschaften aber bislang zu wenig beachtet.“

Jährlicher Wettbewerb ab 2018

Die Idee der CDU: Ab 2018 wird ein jährlicher Wettbewerb für das beste nachbarschaftliche Projekt ausgerufen. Die ersten drei Plätze werden mit Geldpreisen von 1000, 500 und 250 Euro belohnt. Das Preisgeld, das für nachbarschaftliche Projekte verwendet werden sollte, könne die Stadt lockermachen, weil ja auf die Aufwandsentschädigungen für Ausschussvorsitzende verzichtet wurde, heißt es in dem Antrag, mit dem sich der Rat am 31. Mai befasst.

Dorstener Zeitung mit im Boot

Bürgermeister Tobias Stockhoff scheint von der Idee durchaus angetan und hat, nachdem der Brief der Christdemokraten im Rathaus eingegangen ist, bei der Dorstener Zeitung schon mal vorsichtig angefragt, ob sie den Wettbewerb unterstützen würde. Schließlich muss ja jemand die unterschiedlichen Nachbarschaftsprojekte vorstellen und dann auch eine Abstimmung organisieren. Die Antwort der Redaktion ist ein eindeutiges „Ja“.

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