Feuerwehr-Einsatz

Müllwagen in Dorsten qualmt wegen gefährlicher Ladung

Rauch stieg am Freitag aus einem Müllwagen in Dorsten. Mit Begleitschutz wurde das Fahrzeug zum Entsorgungsbetrieb gebracht. Und dort offenbarte sich der Grund für den Schwelbrand.
Auf dem Gelände des Entsorgungsbetriebs fanden Feuerwehrleute den Grund für den qualmenden Müll. © Guido Bludau

Die Besatzung des städtischen Müllwagens befand sich am Freitag auf „Restmüll-Tour“ in der Dorstener Altstadt, also plötzlich Rauch aus dem Müllsammler aufstieg. Weil allerdings keine Flammen zu sehen waren, entschied die alarmierte Feuerwehr, den Müllwagen zum städtischen Betriebshof zu fahren.

Am Entsorgungsbetrieb konnte nämlich problemlos der Müll entladen werden. Nach kurzer Zeit fand sich dann auch die Quelle, die den Kleinbrand, der durchaus hätte größer werden können, verursacht hatte. Ein fälschlich im Restmüll entsorgter Lithium-Ionen-Akku war so heiß geworden, dass er auch nach dem Ablöschen immer noch über 60 Grad in der Anzeige der Wärmebildkamera der Feuerwehr hatte.

Nachdem der restliche Müll noch einmal abgelöscht wurde, konnte der Müll wieder verladen werden. Die Feuerwehr rückte ein und der Müllwagen konnte seine Tour fortsetzten.

Nicht alles gehört in die Mülltonne

In fast jedem Haushalt finden sich zahlreiche Produkte, deren Inhalte gefährliche Eigenschaften haben. Reinigungsmittel, Farben, Lacke, Spraydosen, Energiesparlampen, LEDs, Batterien oder giftige Chemikalien enthalten gefährliche Stoffe. Die Mengen sind verhältnismäßig klein, doch ihre Wirkung auf die Umwelt ist groß.

Solche Produkte dürfen nicht in der Hausmülltonne entsorgt werden. Sie können am Wertstoffhof oder am Schadstoffmobil abgegeben werden. In speziellen Entsorgungsanlagen werden die separat gesammelten schadstoffhaltigen Abfälle behandelt und entsorgt.

Dorsten am Abend

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