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Müllabfuhr wird in Dorsten deutlich teurer

dzAbfallgebühren

Die Müllabfuhr in Dorsten wird im nächsten Jahr deutlich teurer. Schuld daran ist aber nicht nur die Einführung der sogenannten Wertstofftonne.

Dorsten

, 26.11.2018 / Lesedauer: 2 min

Der gelbe Sacke hat ab Januar bekanntlich ausgedient. Wer bislang in solchen Säcken seinen Verpackungsmüll gesammelt und an den Straßenrand gelegt hat, bekommt in den nächsten Tagen automatisch eine gelbe Tonne.

In diese Tonne darf man ab Januar auch Metall- und Kunststoffgegenstände hineinpacken. Das gilt natürlich auch für alle Haushalte, die bereits eine gelbe Tonne haben. Sie wird nicht ausgetauscht, sondern weitergenutzt.

Müllabfuhr wird in Dorsten deutlich teurer

Pfanne, Gießkanne und Werkzeug - ab dem 1. Januar 2019 dürfen zusätzlich zu Verpackungen auch Metalle und Kunststoffe in die gelbe Wertstofftonne. Antonius von Hebel, Ursula Eickmeier vom Entsorgungsbetrieb sowie Auszubildende Lena Punsmann zeigen, wie es geht. © Anke Klapsing-Reich

Die Einführung der Wertstofftonne, die in allen Kreisstädten Pflicht wird, kostet in Dorsten nach Angaben des Entsorgungsbetriebes 144.000 Euro. Das ist ein Grund für die Gebührenerhöhung, weitere sind nach Angaben von Bürgermeister Tobias Stockhoff unter anderem höhere Verwertungskosten, höhere Personalkosten und deutlich geringere Einnahmen aus der Altpapierverwertung.

„Normalhaushalt“ zahlt 25 Euro mehr

Ein „Normalhaushalt“ in Dorsten mit zwei 120-Liter-Tonnen für Restmüll und Bioabfälle zahlt bei 14-tägiger Leerung im nächsten Jahr 25 Euro mehr.

Die Abfuhr von Restmüll war 2017 preiswerter geworden, nun ist sie für eine 120-Liter-Tonne 3,60 Euro pro Jahr teurer als 2016. Stockhoff spricht deshalb von einer Gebührenerhöhung für diesen Zeitraum um 1,68 Prozent. Die Biotonne (120 Liter) kostet im nächsten Jahr 60 Euro, es ist die erste Preiserhöhung seit 2015. „Die Erhöhung beträgt durchschnittlich 2,17 Prozent und entspricht damit der jährlichen Inflationsrate“, sagt der Bürgermeister.

Bei der Straßenreinigung ändert sich kaum etwas

Die Straßenreinung im Sommer wird hingegen etwas preiswerter. Je nach Reinigungsklasse kostet sie (berechnet auf 500 Quadratmeter Grundstücksfläche) zwischen 35 Cent und einem Euro weniger. Beim Winterdienst ändert sich nichts.

Grundstückseigentümer in der Innenstadt müssen in dem Zeitraum, wenn vor ihrer Haustür die Fußgängerzone umgebaut wird, überhaupt keine Straßenreinigungsgebühren zahlen. „Im nächsten Jahr werden wegen der Baustelle beträchtliche Teile der Innenstadt phasenweise überhaupt nicht zu reinigen sein“, sagt der Bürgermeister.

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Der Betriebsausschuss diskutiert am Montag (26. November, 17 Uhr, Entsorgungsbetrieb) die Gebührenerhöhung, der Stadtrat entscheidet am Mittwoch (28. November, 17 Uhr, Rathaus).
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