Die Müllwerker in Dorsten haben in diesen Tagen einen Knochenjob. © BLUDAU FOTO
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Müllabfuhr im Schnee – Einer der härtesten Jobs in Dorsten

Die Straßen verschneit, die Mülltonnen und ihr Inhalt gefroren: Die Männer vom Entsorgungsbetrieb in Dorsten haben derzeit wohl einen der härtesten Jobs der Stadt.

Montagmorgen in Wulfen: Ein Müllwagen bahnt sich den Weg durch eine Anliegerstraße. Alle paar Meter stoppt er, die Besatzung schnappt sich die Mülltonnen am Straßenrand, schiebt oder trägt sie durch den Schnee. Wenig später wird der Inhalt automatisch ins Fahrzeug gekippt.

Mehr Handarbeit als sonst notwendig

Doch was heißt schon „automatisch“ an Wintertagen? Oft bleibt die Hälfte des Mülls in der Tonne, weil er festgefroren ist. Oder der Deckel der Tonne lässt sich nicht öffnen. Da ist mehr Handarbeit gefragt als sonst notwendig – und das kostet neben der vorsichtigen Fahrweise ebenfalls Zeit.

Der Entsorgungsbetrieb bittet deshalb darum, Mülltonnen wie üblich am Straßenrand zur Leerung bereitzustellen. Dort sollen sie stehen bleiben, bis die Leerung auch erfolgt ist, vielleicht erst an einem der nächsten Tagen. „Die Tonne sollte gut erreichbar und nicht hinter einem Schneehaufen stehen“, sagte Stadtsprecher Ludger Böhne am Montag.

Weg zur Straße freiräumen

Falls die kommunalen Mitarbeiter einen Großcontainer vom Grundstück zum Fahrzeug ziehen, sollte der Weg möglichst geräumt sein. Sollten Müllbehälter nicht geleert werden können, weil beispielsweise die Zufahrt in einen Straßenabschnitt nicht möglich ist, sollen die Behälter am Dienstag oder Mittwoch geleert werden.

Der Wertstoffhof hat weiterhin zu den üblichen Zeiten geöffnet. Er sollte wegen der Wetterlage aber nur angefahren werden, wenn es sich wirklich nicht vermeiden lässt.

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Veränderungen gab es immer, doch nie waren sie so gravierend. Und nie so spannend. Die Digitalisierung ist für mich auch eine Chance. Meine journalistischen Grundsätze gelten weiterhin, mein Bauchgefühl bleibt wichtig, aber ich weiß nun, ob es mich nicht trügt. Das sagen mir Datenanalysten. Ich berichte also über das, was Menschen wirklich bewegt.
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Stefan Diebäcker
Freier Mitarbeiter
Als „Blaulicht-Reporter“ bin ich Tag und Nacht unterwegs, um über Einsätze von Polizei und Feuerwehr seriös in Wort und (bewegten) Bildern zu informieren. Dem Stadtteil Wulfen gehört darüber hinaus meine besondere Leidenschaft. Hier bin ich verwurzelt und in verschiedenen Vereinen aktiv. Davon profitiert natürlich auch meine journalistische Arbeit.
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Guido Bludau

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