162 Personen ließen sich bei der mobilen Impfaktion im Wulfener Gemeinschaftshaus gegen das Coronavirus impfen. Die Stadt Dorsten mach kommenden Samstag weitere niedrigschwellige Impfangebote. © Guido Bludau (A)
Coronavirus

Mobile Impfaktionen in Dorsten „ein voller Erfolg“ – Fortsetzung folgt

Viele Dorstener haben sich bei mobilen Impfaktionen gegen Corona impfen lassen. In Hervest machte das Impfteam Überstunden, weil der Andrang so groß war. Am Samstag (4.9.) geht es weiter.

Die mobilen Impfangebote der Stadt Dorsten sind gut angenommen worden. An den bisherigen vier Terminen hätten sich fast 1.000 Menschen gegen das Coronavirus impfen lassen, teilte die Stadtverwaltung mit. Die Aktionen seien „ein voller Erfolg“.

Deshalb werden die mobilen Impfangebote am kommenden Samstag auch fortgesetzt. Das Impfteam des Kreises Recklinghausen ist am 4. September zunächst von 9 bis 13 Uhr im Carola-Martius-Haus in Rhade zu Gast und anschließend von 14 bis 18 Uhr im Pfarrheim Lembeck. Angeboten werden die Impfstoffe von Biontech und Johnson & Johnson.

Das erste mobile Impfangebot in Holsterhausen nahmen am 21. August insgesamt 404 Menschen wahr. Vergangenen Freitag ging es im Gemeinschaftshaus Wulfen weiter – dort holten sich 162 Personen den schützenden Piks.

Noch größer war das Interesse am Freitagnachmittag im Leo in Hervest. Mehr als 100 Menschen standen schon Schlange, bevor die Aktion überhaupt begann. „Bei diesem Termin galt es aufgrund des großen Andrangs einige Herausforderungen zu meistern“, sagte Stadtsprecher Ludger Böhne.

Überstunden in Hervest

So zeichnete sich gegen 19 Uhr ab, dass bei immer noch rund 150 Wartenden der Impfstoff nicht ausreichen würde. Über den ASB konnte jedoch kurzfristig weiterer Impfstoff beschafft werden. Vor Ort entschied das Impfteam dann, Überstunden einzulegen und länger zu impfen statt wie ursprünglich geplant bis 20 Uhr. Der letzte Impfling habe das Jugendzentrum um 22.45 Uhr verlassen, so Böhne. Insgesamt wurden im LEO 230 Menschen geimpft.

Am Samstag stand dann noch eine Impfaktion im LWL-Wohnheim im Bürgerpark Maria Lindenhof an. Aufgrund beengter Räumlichkeiten hatte man hier zunächst mit 110 Impfungen geplant. „Tatsächlich konnten in vier Stunden 124 Impfungen durchgeführt werden“, sagte Böhne. „Hier auch mit deutlich geringeren Wartezeiten.“

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Einst aus Sachsen nach Westfalen rübergemacht. Dort in Münster und Bielefeld studiert und nebenbei als Sport- und Gerichtsreporter gearbeitet. Jetzt im Ruhrpott gelandet. Seit 2016 bei Lensing Media.
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Robert Wojtasik

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