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Michaelisstift wird Unterkunft für Flüchtlinge

Vertrag kurz vor dem Abschluss

Die Stadt Dorsten wird das seit gut zwei Jahren leer stehende Michaelisstift in Lembeck als Flüchtlingsunterkunft anmieten. Der Vertrag mit der St. Michael GmbH steht kurz vor dem Abschluss. Anschließend sind noch einige Vorbereitungen erforderlich.

Lembeck

14.12.2015 / Lesedauer: 2 min
Michaelisstift wird Unterkunft für Flüchtlinge

Im Michaelisstift in Lembeck werden bald Flüchtlinge wohnen.

„Das Gebäude ist aufgrund der gut ausgestatteten Zimmer und der vorhandenen Haustechnik hervorragend geeignet“, hieß es am Montag in einer Pressemitteilung. „Wie viele Plätze geschaffen werden können, wird noch geprüft.“

103 Plätze fallen Ende Januar weg

Zusätzliche Plätze sind allerdings dringend erforderlich, weil Ende Januar die Notunterkunft des Landes in der Jugendherberge aufgegeben wird und die hier wegfallenden 103 Plätze voraussichtlich wieder auf die Aufnahmequote der Stadt Dorsten angerechnet werden. Die Anwohner werden gesondert über die künftige Nutzung informiert.

Das Michaelisstift an der Rhader Straße wurde Anfang des 18. Jahrhunderts als Witwensitz der Baronin von Westerholt und als soziale Stiftung errichtet. 1833/34 wurde der Gebäudekomplex erweitert und ein Kranken- und Waisenhaus eingerichtet.

Das Krankenhaus hatte bis 1969 Bestand; bis 1995 diente das Gebäude danach als Altenpflegeheim. Von 1998 bis September 2013 lebten hier Ordensschwestern des Karmel St. Michael.

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