Messerstecherei in Lembeck: Opfer schwebte in Lebensgefahr

Nach der Messerstecherei in Lembeck am Dienstag (8.6.) ermittelt nun die Mordkommission. Das Opfer schwebte zwischenzeitlich in Lebensgefahr. Ein Dorstener muss vor den Haftrichter.
In Lembeck ist am Dienstag ein 49-jähriger Dorstener durch Messerstiche schwer verletzt worden. Ein 27-jähriger Dorstener wurde vor Ort vorläufig festgenommen. © Guido Bludau

Nach der Messerstecherei in Lembeck am Dienstag (8.6.) ermittelt die Mordkommission gegen einen 27-jährigen Dorstener wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Der Mann wurde am Tatort vorläufig festgenommen und am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete.

Wie berichtet, kam es am Dienstag gegen 14 Uhr an der Rhader Straße/Ecke Zur Reithalle zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern. Beteiligt waren laut Polizeiangaben ein 24-jähriger Gladbecker, ein 49-jähriger Essener und ein 27 Jahre alter Mann aus Dorsten.

Schwere Verletzungen durch Messer

Im Verlauf der Auseinandersetzung verletzte der 27-jährige Dorstener den 49-Jährigen mit einem Messer so schwer, dass zeitweise „Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden“ konnte, wie es in einer Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft heißt. Der 49-Jährige wurde ins Krankenhaus gebracht.

Zu den Hintergründen des Streits und dem genauen Ablauf der Tat machen Polizei und Staatsanwaltschaft derzeit keine weiteren Angaben.

Hinweis: In einer früheren Version dieses Artikel hieß es, ein Dorstener sei verletzt worden. Staatsanwaltschaft und Polizei haben ihre Mitteilung inzwischen korrigiert: Der Schwerverletzte kommt aus Essen. Wir haben den Text angepasst.