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Mercaden-Baupläne eingereicht, jetzt liegt es an der Stadt

dzMercaden

Die Mercaden sollen ab 2019 für mehrere Millionen Euro umgebaut werden. Die Bauanträge liegen inzwischen im Rathaus vor. Jetzt liegt es an der Stadt, wann es losgeht.

Dorsten

, 12.11.2018 / Lesedauer: 2 min

Wir liegen voll im Zeitplan“, sagt Helmut Koprian, Vorsitzender der Geschäftsführung von Koprian IQ, die Anfang 2018 das Centermanagement für die Mercaden übernommen hat. „Das Baugenehmigungsverfahren kann sogar zwei Wochen früher als gedacht beginnen.“ Wie lange es dauert, hängt nun an der Stadt Dorsten.

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Koprian, der sich in den vergangenen Jahren bundesweit einen Namen gemacht hat als Krisenmanager von erfolglosen Shopping-Centern, hatte sich Anfang Oktober mit Bürgermeister Tobias Stockhoff und Baurat Holger Lohse getroffen. Ganz neu sind die Mercaden-Pläne im Rathaus also nicht. 15 bis 18 Monate, schätzt Koprian, wird die „Revitalisierung“ dauern, an deren Ende auch die leerstehenden Ladenlokale wieder vermietet sein sollen.

Millionen-Investition soll die Mercaden aufwerten

Die wichtigsten baulichen Maßnahmen sind die Verlegung der Rolltreppe im Eingangsbereich, ein dritter Lichthof in der Mitte des Centers sowie ein neues Farb- und Lichtkonzept. Mehrere Millionen Euro investiert die Galerie Lippe GmbH als Eigentümerin der Mercaden in das Einkaufszentrum am Rande der Dorstener Innenstadt.

Mercaden-Baupläne eingereicht, jetzt liegt es an der Stadt

So sollen die Mercaden nach der 15- bis 18-monatigen Umbauphase im Erdgeschoss aussehen. © Koprian IQ

Nachdem der Bauantrag am letzten Donnerstag (8. November) im Bauordnungsamt eingegangen ist, wird er zunächst auf Vollständigkeit geprüft. „Wenn die Unterlagen vollständig vorliegen, kann mit der Prüfung und Bearbeitung des Antrags begonnen werden, die so zügig wie möglich erfolgt“, bestätigte Stadtsprecher Ludger Böhne. „Bei Bauanträgen ist jeweils zu prüfen, ob alle allgemeinen Vorschriften etwa der Baugesetzgebung von Land und Bund in einem konkreten Vorhaben eingehalten werden.“

Stadt will sich nicht auf einen Zeitpunkt festlegen

Wenn ein Bauantrag nach Beratungs- und Abstimmungsgesprächen mit der Stadt gestellt wird, verkürzt dies die Bearbeitung in der Regel. Ein Zeitpunkt, wann die beantragte Genehmigung ausgesprochen wird, will die Stadt allerdings nicht nennen, „da dies auch von Faktoren abhängt, die nicht von der Stadt beeinflusst werden können“, so Böhne. „Dies gilt zum Beispiel dann, wenn externe Stellen zu beteiligen sind.“

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