Kaputte Brücke an der Barkenberger Allee - Abriss, Neubau, Sanierung?

dzKaputte Brücken

Brücken auf Krücken: Eine davon ist die Brücke an der Barkenberger Allee/Ecke Himmelsberg. Sie ist marode und wird seit Jahren gestützt. Soll sie abgerissen oder saniert werden?

Wulfen-Barkenberg

, 10.11.2018, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Wulfen-Konferenz, eine Stadtteilkonferenz für Wulfen und Barkenberg, befasst sich kommende Woche Mittwoch (14. November) um 19 Uhr in der Bibi am See, Wulfener Markt 4, unter anderem mit der Zukunft der Brücke.

Fünf Varianten werden zur Diskussion gestellt

Fünf Varianten hatte die Stadtverwaltung in der jüngsten Bauausschusssitzung am Dienstag (6. November) zur Diskussion gestellt: Sanierung der Brücke ohne Veränderung der Verkehrsführung, Abbruch und Neubau der Brücke, Sanierung der Brücke und Änderung der Verkehrsführung, Abbruch beider Brückenüberbauten und Neubau eines Brückenüberbaus mit Änderung der Verkehrsführung, oder Rückbau der gesamten Unterführung und Angleichung ans Straßenniveau. Alle Vorschläge stießen nicht auf ungeteilte Begeisterung.

Rüdiger Kühn, einer der Sprecher der Wulfen-Konferenz, freut sich deshalb, dass die Brücke nun Thema in der Stadtteilkonferenz sein wird und von Menschen diskutiert wird, die in Barkenberg über Brücken gehen. Für ihn ist wichtig: „Es soll noch eine Ortsbegehung geben. Die Unterführung hat ein starkes Gefälle und ist für ältere, gehbehinderte Menschen mit Rollator zu einem Problem geworden.“

Weitere Themen der Wulfen-Konferenz werden Sachstandsberichte der Verwaltung und externer Referenten sein. „Eigentlich ist die Stadtteilrunde ja ein Diskussionforum. Aber wir haben viele Themen, wo erst einmal der Hintergrund vermittelt werden muss, um sie eingehender diskutieren zu können“, meint Rüdiger Kühn.

Die Zukunft der geräumten Schrottimmobilie

Also wird Stadtbaurat Holger Lohse über die Zukunft der geräumten Schrottimmobilie am Wulfener Markt sprechen, die Reaktivierung des Springbrunnens und der Wassertreppe am Wulfener Markt wird ebenfalls Thema sein. Ein Dauerärgernis in Wulfen und anderswo ist die Verunreinigung öffentlicher Grünflächen durch Hundekot. Auch dazu gibt‘s eine Stellungnahme der Verwaltung.

Wie Barkenberg mithilfe digitaler Technik zu einem Ortsteil heranreifen kann, in dem alte Menschen zuhause bleiben können und trotzdem gut betreut werden, wird eine Mitarbeiterin des Kreises Recklinghausen erläutern. „Digiquartier“ heißt das Konzept, das sie vorstellt.

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