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Zum Nachlesen: So lief die Europawahl in Dorsten und der Region

dzEuropawahl 2019

Die Europawahl ist vorbei. Alle Ergebnisse aus Dorsten und den Nachbarkommunen liegen vor. Hier gibt es einen langen Wahltag zum Nachlesen.

Dorsten, Schermbeck, Raesfeld, Kirchhellen

, 26.05.2019 / Lesedauer: 6 min

Die Grünen sind auch in Dorsten der große Gewinner der Europawahl. AfD und FDP legten ebenfalls zu. Die SPD stürzte wie im Bund ab, auch die CDU verlor reichlich Stimmen, blieb aber in Dorsten, Schermbeck und Raesfeld klar die stärkste politische Kraft. In Bottrop hätte sie fast die SPD überholt.

Die Wahlbeteiligung war in Dorsten wie in den anderen Kommunen höher als vor fünf Jahren. Das freute auch Bürgermeister Tobias Stockhoff (CDU): „Die Parteien haben es besser geschafft, die Wähler zu mobilisieren und die Bedeutung der Europawahl deutlich zu machen“

20.45 Uhr: Das ist das Endergebnis in Dorsten:

20:36 Uhr: Das ist das Endergebnis in Raesfeld:

20.30 Uhr: Das ist das Endergebnis in Bottrop:

20.25 Uhr: Das ist das Endergebnis in Schermbeck:

20.11 Uhr: Lutz Ludwig, Parteichef der FDP in Dorsten, findet es „erschreckend, wie gut die rechtsgerichteten Parteien in Dorsten abgeschnitten haben, vor allem auch in Bezirken, wo man nicht damit gerechnet hätte. Ich denke, indirekt haben dazu auch die altgedienten Parteien beigetragen.“

19.48 Uhr: Friedhelm Fragemann, Fraktionsvorsitzender der SPD in Dorsten, ist froh, dass die rechten Parteien bundesweit nicht so gut abgeschnitten haben, wie sie selbst es erwartet hätten. „Das Ergebnis der SPD ist natürlich grottenschlecht. Das liegt daran, dass die Partei völlig zerstritten ist und es nicht schafft, deutlich zu machen, wofür sie steht.“

19.43 Uhr: Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Rat der Stadt Dorsten, Susanne Fraund, freut sich über das Ergebnis ihrer Partei: „Die vielen Gespräche mit den Wählern haben sich offenbar gelohnt“, sagt sie. „Das Ergebnis zeigt, dass die Menschen honorieren, dass wir uns für Inhalte stark machen und nicht Personen in den Vordergrund stellen.“

19.33 Uhr: Kurzer Blick nach Bottrop: Die SPD (25.1 Prozent) liegt hier nur knapp vor der CDU. Grüne und AfD sind ebenfalls zweistellig. 104 von 116 Wahlbezirken sind ausgezählt.

19.27 Uhr: Die CDU wird in Dorsten klar stärkste Partei bleiben, verliert aber gegenüber 2014 (40,0 Prozent) etwa acht Prozentpunkte. Und die FDP kann nach jetzigem Stand ihr Ergebnis fast verdoppelt - auf 5,9 Prozent. Was noch offen ist: Können die Grünen die SPD als zweitstärkste Kraft ablösen? Es ist aktuell knapp - und noch sind 16 Wahlbezirke auszuzählen.

19.18 Uhr: In Schermbeck und Raesfeld sind fast alle Stimmen ausgezählt. Die AfD wird in beiden Gemeinden deutlich unter 10 Prozent bleiben. Die Grünen hängen in beiden Gemeinden die SPD ab.

19.14 Uhr: Ein Raunen geht durch die Reihen der Politiker im Ratssaal in Dorsten, als bekannt wird, dass die AfD einen Wahlbezirk im Gemeinschaftshaus Wulfen gewonnen hat - mit 24,7 Prozent!

19.02 Uhr: Krass! Im Paul-Spiegel-Berufskolleg in Dorsten hat die AfD 21,1 Prozent der Stimmen bekommen, mehr als jede andere Partei. In der Urbanusschule in Rhade kommen die Grünen auf fast 25 Prozent.

18.52 Uhr: Auch in Dorsten sind die Grünen nach jetzigem Stand die großen Gewinner der Europawahl. 11 von 57 Wahlbezirken sind ausgezählt. Bürgermeister Tobias Stockhoff ist nach seiner Radtour nach Hainichen heute mit dem Flugzeug zurückgekehrt.

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Bürgermeister Tobias Stockhoff verfolgt die Ergebnisse aus den Dorstener Wahlbezirken im Ratssaal. Nicht alles, was er dort sah, wird ihm gefallen haben. © Manuela Hollstegge

18.35 Uhr: Auch in Dorsten ist der Wahlbezirk ausgezählt. Die CDU erhielt im Seniorenzentrum Maria Lindenhof 26,9 Prozent, die SPD 25,8 Prozent. Die Grünen kamen auf 15,5 Prozent der Stimmen, die AfD blieb hier unter zehn Prozent. Bei der Präsentation im Ratssaal herrscht übrigens gähnende Leere.

18.26 Uhr: In Raesfeld liegt die erste Schnellmeldung vor. Um 18.15 Uhr übermitteltet der kleinste Bezirk in Homer sein Wahlergebnis. Die CDU erhielt hier 60,8 Prozent der Stimmen.

18.00 Uhr: Ein langer Wahltag geht in die entscheidene Phase. Jetzt werden in den 47 Wahllokalen in Dorsten die Stimmen gezählt. Das Endergebnis könnte zwischen 19.30 und 20 Uhr vorliegen - wenn alles glatt läuft.

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Auch iWahllokal im Seniorenzentrum St. Elisabeth machen sich die Wahlhelfer jetzt ans Zählen. © Manuela Hollstegge

17.13 Uhr: Einigen Beisitzern in den Wahllokalen in Dorsten droht Ärger. Denn sie haben heute unentschuldigt gefehlt. „Sie werden den Grund nachweisen müssen“, sagt Klaus Ihling (Wahlamt), „sonst droht wegen einer Odnungswidrigkeit eine Geldbuße.“ Darüber entscheidet allerdings der Kreiswahlleiter und nicht die Stadt Dorsten. In Schermbeck und Raesfeld fehlte übrigens niemand.

16.32 Uhr: In Schermbeck lag die Wahlbeteiligung um 16 Uhr bei 61,7 Prozent, inklusive Briefwähler. Damit war schon fast das Ergebnis von 2014 (63,5 Prozent) erreicht. „Damals hatten wir aber auch Kommunalwahl“, sagt Theresia Meyer von der Gemeindeverwaltung. „Es läuft sehr gut.“

16.24 Uhr: Die Wahlbeteiligung in Bottrop lag um 16 Uhr bei 54,1 Prozent. Im Vergleich liegen die Werte bei der Europawahl 2019 damit derzeit deutliche 10,2 Prozentpunkte über der Quote aus dem Jahr 2014. Insgesamt lag im Jahr 2014 in Bottrop die Wahlbeteiligung an der Europawahl bei 51,8 Prozent.

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Stefan Held wählte in der Bezirksverwaltungsstelle Kirchhellen. Dort lag die Wahlbeteiligung gegen 13.30 Uhr schon bei 41 Prozent. © Manuela Hollstegge

15.23 Uhr: In Dorsten zeichnet sich eine relativ hohe Wahlbeteiligung ab. Um 15 Uhr hatten in den sechs ausgewählten Wahllokalen 44,7 Prozent der Stimmberechtigten gewählt. „Vor fünf Jahren war es zu diesem Zeitpunkt nur 31,5 Prozent“, sagt Wahlleiter Klaus Ihling. „Wir sind jetzt etwa auf dem Niveau einer Landtagswahl.“ Rechnet man die Briefwähler hinzu, kommt Dorsten schon jetzt auf eine Wahlbeteiligung von etwa 60 Prozent.

14.19 Uhr: Dorsten und Europa - das sind natürlich zwei verschiedene Welten. Aber es gibt eine Menge Berührungspunkte, auch überraschende und unterhaltsame. Testen Sie Ihr Wissen in unserem Quiz!

13.25 Uhr: Es wird auch in Dorsten fleißig gewählt. Imke Gkovilas zum Beispiel mit Kind in der Trage in der Kita Joachimstraße. Eher ruhiger war es im Wahllokal im Bildungszentrum Maria Lindenhof. Dort hatten zur Mittagszeit erst 115 von 672 Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben.

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Imke Gkovilas hat in der Kita Joachimstraße gewählt. © Manuela Hollstegge

13.18 Uhr: Auch die Post arbeitet am Wahltag und liefert noch letzte Wahlbriefe an die Wahlämter aus. Bei der Gemeinde Raesfeld ist gerade noch ein Schwung Briefe angekommen. Ansonsten melden die Wahlvorstände in der Sebastianschule: „Der Laden ist rappelvoll!“ Offenbar gibt es ein Mittagshoch beim Wahlinteresse an der Urnenwahl

12.25 Uhr: Die Wahlbeteiligung in Bottrop liegt derzeit bei 31,7 Prozent, inklusive Briefwähler. Das sind 6,9 Prozentpunkte mehr als 2014. Insgesamt lag die Wahlbeteiligung in Bottrop damals bei 51,8 Prozent.

12.20 Uhr: Um 12 Uhr hatte 25 Prozent der Wahlberechtigten in Dorsten ihre Stimme abgegeben - Briefwähler nicht mitgezählt. „Vor fünf Jahren waren es zu diesem Zeitpunkt nur 15 Prozent“, sagt Klaus Ihling (Wahlamt). „Und damals hatten wir ja auch noch eine Kommunalwahl.“

12.07 Uhr: „Keine besonderen Vorkommnisse“ meldet Theresia Meyer vom Wahlamt in Schermbeck. Gerade wurde erstmals die Wahlbeteiligung abgefragt. 17,8 Prozent der Wahlberechtigten waren schon an den Wahlurnen. Zusammen mit den Briefwählern liegt die Wahlbeteiligung in Schermbeck aktuell bei über 38 Prozent.

11.37 Uhr: Der Oberbürgermeister von Bottrop, Bernd Tischler (SPD), hat die Menschen in seiner Stadt aufgerufen, wählen zu gehen: „Es gibt unbestritten viele Probleme, die zum Teil nur mühsam gelöst werden können. Doch der Streit darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die EU ein wichtiger Stabilitätsanker für unseren Wohlstand und unsere Freiheit ist“, sagt Tischler.


11.06 Uhr:
In den Wahllokalen in Raesfeld und Erle liegt die Wahlbeteiligung aktuell bei rund 13 Prozent. Rechnet man allerdings die 1700 Briefwähler mit ein, ergibt sich bis jetzt eine Gesamt-Wahlbeteiligung von 31 Prozent.

10.21 Uhr:: Acht Prozent der Wahlberechtigten hatten um 10 Uhr in Dorsten bereits ihre Stimme abgegeben. Das Wahlamt fragt nicht in allen 47 Wahllokalen nach, sondern in sechs ausgewählten, verteilt aufs gesamte Stadtgebiet. Die Briefwähler sind nicht mitgezählt.


9.22 Uhr: Es gibt gute Gründe, um heute wählen zu gehen. Mindestens 15. So viele mehr oder minder bekannte Menschen aus Dorsten haben auf unsere Bitte nämlich ein Argument geliefert, warum die Europawahl wichtig ist.

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8.58 Uhr:
In Raesfeld hat die Wahl pünktlich begonnen. „Alle Wahlhelfer sind ausgeschlafen und hochmotiviert angetreten und durften sich mit Kaffee und frischen Brötchen für ihre Aufgabe stärken“, sagt Claudia Wiemer von der Gemeindeverwaltung. Die Versorgung der Wahlhelfer übernehmen wie immer die Förderverein der Erler Silvesterschule und der St. Sebastiansschule in Raesfeld. Auch die Wählerinnen und Wähler dürfen sich im Lauf des Tages den Urnengang bei Kaffee und Kuchen von den Fördervereinen versüßen lassen.

8.20 Uhr:
Die ersten Wähler haben in Dorsten ihr Kreuzchen schon gemacht. „Der ein oder andere Beisitzer hat verschlafen, aber sonst läuft alles“, sagt Klaus Ihling, Leiter des Wahlamtes. 59.784 Dorstener sind heute wahlberechtigt, 9170 hatten bis Freitag um 18 Uhr Briefwahl beantragt. Die Wahllokale sind heute bis 18 Uhr geöffnet.

8.00 Uhr: 47 Wahllokale gibt es in Dorsten. Sie sollten jetzt geöffnet sein. Rund 60.000 Menschen dürfen am heutigen Sonntag ihre Stimme abgeben. Viele haben es schon getan. Nie zuvor haben so viele Dorstener im Vorfeld Briefwahl beantragt.

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