Hochwasser

Lippe-Pegel sinkt schon wieder, aber die Fähre bleibt an Land

Der Pegel der Lippe in Dorsten hat seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht. Der Lippeverband hat trotzdem auf den erhöhten Wasserstand und die Strömung reagiert.
Die Lippe in Dorsten war seit Freitagmorgen wieder auf dem Rückzug. © Stefan Diebäcker

Binnen eines halben Tages ist der Lippe-Pegel in Dorsten am Donnerstag und Freitag um über einen halben Meter auf fast sieben Meter gestiegen. Doch seit dem Morgen war klar: Der Wasserstand sinkt wieder.

Von Entwarnung konnte beim Lippeverband indes keine Rede sein, es hatte ja auch keine explizite Warnung gegeben. Als die erste Hochwassermarke (6,50 Meter) am frühen Donnerstagabend erreicht war, wurde automatisch der Bereitschaftsdienst eingerichtet, „aber der wurde am Freitag wieder aufgelöst“, sagte Lippeverband-Sprecherin Anne-Kathrin Lappe entspannt.

Angekündigte Gewitter blieben aus

All das hatte sich frühzeitig angekündigt. Wellen aus den Oberläufen waren am Donnerstag sichtbar gewesen und wirkten sich mit Verzögerung auf die Lippe im hiesigen Bereich aus. Weitere Gewitter, die für das Lippe-Gebiet ebenfalls vorhergesagt waren, gab es allerdings nicht.

Ganz untätig war der Lippeverband indes nicht: „Wir haben die Lippefähre Baldur in Holsterhausen vorläufig gesperrt“, berichtete Anne-Kathrin Lappe. Das habe nicht nur mit dem Wasserstand, sondern auch mit der Strömung des Flusses zu tun. Wann die Fähre wieder genutzt werden kann, ist unklar.

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