Herzstück des Dorstener Lichterfestes soll in diesem Jahr der Lichterstern sein. © Petra Berkenbusch (Archiv)
Lichterfest

Lichterfest light: Stadtfest dieses Jahr in abgespeckter Version

Kein Martinsumzug, keine Bühne: In diesem Jahr findet das Lichterfest in der Innenstadt in einer abgespeckten Version statt. Viele Vereine und Einrichtungen wollen sich präsentieren.

Das 15. Lichterfest steht bevor und der Verein „Sag Ja! zu Dorsten“ steckt gemeinsam mit der Stadtagentur und der Dorstener Interessengemeinschaft Altstadt (DIA) mitten in den Vorbereitungen. Rund 50 Vereine, Fördervereine, Schulen, Kindergärten und karitative Einrichtungen haben sich in diesem Jahr für das Fest am 7. November (Sonntag) bereits angemeldet.

„Ich dachte zuerst, dass sich deutlich weniger anmelden werden. Das hat mich positiv überrascht“, sagt Björn Wesler, Vorsitzender des Vereins „Sag ja! zu Dorsten“. Denn im letzten Jahr musste das Lichterfest coronabedingt ausfallen. Wegen der aktuellen Abstands- und Hygieneregelungen soll es deswegen auch kein Programm für das Lichterfest geben. „Das Fest wird in einer abgespeckten Version durchgeführt. Es gibt leider keinen Martinsumzug und keine Bühne“, bedauert Björn Wesler.

Grund dafür ist die Sorge, dass sich viele Menschen an einem Punkt versammeln. „Das wollen wir vermeiden“, so Wesler. Für die jüngeren Besucher sind jedoch schon einige Highlights innerhalb der Innenstadt geplant. Tagsüber werden Stutenkerle verteilt und die Kinder können ihre eigenen Laternen mitbringen. „Herzstück des Lichterfestes wird in diesem Jahr aber der Lichterstern und der Sternenhimmel sein“, kündigt Wesler an.

Innenstadt soll wieder 3G-Zone werden

Für Besucher ist das Lichterfest außerdem eine Möglichkeit, Dorstener Vereine näher kennenzulernen. Währenddessen öffnen die Geschäfte am verkaufsoffenen Sonntag. Es gäbe zwar zwei bis drei weitere Ideen, die seien aber noch nicht spruchreif, so Wesler. Zurzeit stehe man im ständigen Kontakt mit dem Ordnungsamt. Denn wie beim Herbstfest soll die gesamte Innenstadt zu einer 3G-Zone werden.

„Besonders in diesen Punkten hat die Zusammenarbeit mit der DIA und der Stadtagentur gut funktioniert. Wir verfolgen die gemeinsamen Interessen“, erklärt Björn Wesler. Er blickt mit Zuversicht auf das Lichterfest. „Man hat so langsam das Gefühl, dass die Normalität wieder zurückkehrt.“

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