LEG-Wohnungsverkauf in Barkenberg wird zum Top-Thema der SPD

LEG Wohnen

Die SPD macht den beabsichtigen Wohnungsverkauf der LEG in Barkenberg zum Top-Thema. „Wir müssen für Barkenberg eine Lösung finden“, sagt Friedhelm Fragemann, SPD-Ratsfraktionsvorsitzender.

Wulfen-Barkenberg

, 16.05.2019, 16:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
LEG-Wohnungsverkauf in Barkenberg wird zum Top-Thema der SPD

Die Absicht der LEG, die Häuser in Barkenberg zu verkaufen, hat die Bewohner aufgeschreckt. © Bludau

Den öffentlichen Druck wollen die SPD-Politiker in Dorsten und im Düsseldorfer Landtag hochhalten. Friedhelm Fragemann wird in seiner Offensive, den LEG-Wohnungsverkauf in Barkenberg zum Top-Thema zu machen, von Michael Hübner unterstützt.

Der Landtagsabgeordnete der SPD sagte am Donnerstag auf Anfrage, „dass Städte und Mieter Leidtragende von Privatisierungen“ seien. Er meint, dass Dorsten die Aufgabe habe, das Schlimmste abzuwenden: „Es gibt Fördertöpfe beim Land, die man anzapfen kann.“

Landtagsabgeordneter bittet um Gespräch

Hübner hat Bürgermeister Tobias Stockhoff um einen Gesprächstermin gebeten. SPD-Ratsfraktionsvorsitzender Friedhelm Fragemann hat in der Ratssitzung am Mittwoch angeregt, eine Art Taskforce zu bilden. „Kommunalpolitiker und Vertreter der Wulfen-Konferenz sollen Mitglieder sein“, sagt Fragemann.

Die Stadtverwaltung sei derzeit der Meinung, „dass die Stadt sich mit einem Kauf der Wohnungsbestände übernehmen würde“. „Ich schätze, dass bis zu 100 Millionen Euro fällig sind, wobei dann natürlich nur die Sanierung der Häuser förderfähig wäre“, so Fragemann.

Fragemann meint: „Die beste Lösung wäre, wenn das Land, das uns die Suppe eingebrockt hat, dieselbe auch wieder auslöffeln würde, indem der schwere Fehler des Verkaufs an Private rückgängig gemacht wird.“ Der Übergang von privaten zu kommunalen Eigentümern sei ein aktuelles bundesweites Thema.

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