Zwei Wolfswelpen streifen durch die Kernzone der Döberitzer Heide.
In Schermbeck konnten zwei neue Wölfe nachgewiesen werden. (Symbolbild) © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild
Wolfsgebiet Schermbeck

LANUV bestätigt zwei neue Wölfe im Wolfsgebiet Schermbeck

Das Landesamt für Natur (LANUV) hat laut Wilhelm Deitermann zwei bisher unbekannte Wölfe im Wolfsgebiet Schermbeck nach Gen-Proben identifiziert. Sie stammen nicht aus dem Schermbecker Rudel.

Mit genetischen Analysen von Kotproben im Senckenberg Forschungsinstitut in Gelnhausen konnten zwei neue Wölfe im Wolfsgebiet Schermbeck nun bestätigt werden – außerhalb des Streifgebietes des bekannten Schermbecker Rudels um Wölfin. Streifgebiete von Wölfen sind laut Wilhelm Deitermann etwa 200 Quadratkilometer groß. Das Wolfsgebiet Schermbecker ist allerdings wesentlich größer – nämlich 957 Quadratkilometer. Hinzu kommt eine Pufferzone von 2805 Quadratkilometern.

Wölfe stammen nicht aus Schermbecker Rudel

Herdenschutz wird empfohlen

Wolfssichtungen sollten gemeldet werden

Über den Autor
Redakteur
Berthold Fehmer (Jahrgang 1974) stammt aus Kirchhellen (damals noch ohne Bottrop) und wohnt in Dorsten. Seit 2009 ist der dreifache Familienvater Redakteur in der Lokalredaktion Dorsten und dort vor allem mit Themen beschäftigt, die Schermbeck, Raesfeld und Erle bewegen.
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