Coronavirus

Kurioser Vorschlag: Für Heizpilze in Dorsten Bäume pflanzen?

Die Gastronomie ist schwer getroffen von der Corona-Krise. Und der Winter kommt erst noch. Jetzt hat eine Partei in Dorsten einen Vorschlag unterbreitet: Es geht um Heizpilze und Bäume.
Heizpilze gelten als nicht besonders umweltfreundlich, könnten Gastronomen mit Außenbereich aber über den Winter retten. © picture alliance/dpa

Die Gastronomie ist besonders schwer getroffen von der Corona-Krise und verzeichnet weiterhin große Umsatzeinbußen im Vergleich zu den Vorjahreswerten. So bangen laut einer aktuellen DEHOGA-Umfrage fast 60 Prozent der Betriebe um ihre Existenz.

FDP: Gebühren aussetzen

Die FDP in Dorsten spricht sich deshalb für „unbürokratische Wege“ aus, Außengastronomie auch im Herbst und Winter zu ermöglichen. „Damit die mit der Außengastronomie verbundenen Vorteile auch in der kalten Jahreszeit erhalten bleiben, sollten Wirte in der kommenden Herbst- und Wintersaison Gas-Heizpilze und Elektro-Wärmestrahler verwenden dürfen“, sagt der stellvertretende Parteivorsitzende Frank Würzburg.

Zudem regt die FDP an, die Gebühren für die Außengastronomie auszusetzen. Eine Selbstverpflichtung, den Außenbereich ansprechend zu gestalten, sollte die Gebühr in diesem Jahr ersetzen“, so Würzburg.

CO2-Ausstoß durch Baumpflanzaktion ausgleichen

Die Freien Demokraten schlagen zudem vor, den CO2-Ausstoß der Heizstrahler durch ein Baumpflanzprogramm auszugleichen. „Wir wollen eine lebenswerte Stadt, die zum Verweilen einlädt und in der Menschen gerne leben. Dazu gehören Handel, Gastronomie und Grünanlagen.“

Dorsten am Abend

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